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Fassadenprofile

Hochwertig beschichtete Fassadenprofile aus EPS zur schnellen Umsetzung von eleganten Gestaltungskonzepten. Die Formteile werden auf WDV-Systeme oder andere Fassadenflächen aufgeklebt, um eine dreidimensionale Gestaltung oder Rekonstruktion historischer Fassaden zu erhalten.

Festigkeitsklasse

Mit der Einführung der DIN EN 998-1 wurden Putzmörtel (Ausnahme Gipsputzmörtel) nicht mehr nach Putzmörtelgruppen (Bindemittelart) eingeteilt, sondern u.a. in Druckfestigkeitskategorien (CS I – CS IV). Die Ermittlung der Druckfestigkeit beruht auf den Ergebnissen der werkseigenen Produktionskontrolle und werden an 28 Tage alten und unter normbedingungen gelagerten Mörtelprismen geprüft. Bei speziellen Anwendungen z.B. im Sockelbereich, sind nur beschränkte Druckfestigkeitskategorien zugelassen.

ANMERKUNG: Die Druckfestigkeiten unter Laborbedingungen sind nicht unmittelbar mit den Mörteleigenschaften auf der Baustelle vergleichbar.

Klassen Anforderung Prismendruckfestigkeit (28 Tage):

  • CS I: 0,4 - 2,5 N/mm²
  • CS II: 1,5 - 5,0 N/mm²
  • CS III: 3,5 - 7,5 N/mm²
  • CS IV: ≥ 6,0 N/mm²

Die Einteilung der Putzmörtel nach DIN EN 998-1 erfolgt nach Festigkeitsklassen und lässt keinen Rückschluss auf die Zusammensetzung oder das Bindemittel zu. Um den Fachhandwerkern und Planern dennoch Hinweise auf die Bindemittelart geben zu können, wurden in die neue DIN V 18550 entsprechende Putzmörtelgruppen aufgenommen, die von Knauf angegeben werden

Putzmörtelgruppe Mörtelart:

  • P I: Luftkalkmörtel, Wasserkalkmörtel, Mörtel mit hydraulischem Kalk
  • P II: Kalkzementmörtel, Mörtel mit hochhydraulischem Kalk oder mit Putz- und Mauerbinder
  • P III: Zementmörtel mit oder ohne Zusatz von Kalkhydrat
  • P IV: Gipsmörtel und gipshaltige Mörtel

Fließmaß

Schritt 2: Der Durchmesser des sich ausbreitenden Kuchens wird gemessen
  • Schritt 1: Boden der 1,3 l PFT-Konsistenzprüfdose wird gelöst

Für die richtige Verarbeitungskonsistenz muss dem Fließestrich-Mörtel die richtige Wassermenge zugemischt werden. Als Hilfsmittel für die Einstellung der Konsistenz wird das Fließmaß herangezogen. Das Fließmaß wird mit der 1,3 l PFT-Konsistenzprüfdose bestimmt, indem die mit Mörtel gefüllte Dose auf die Schrenzlage gestellt, der Boden gelöst (Schritt 1) und die Dose angehoben wird. Der Durchmesser des sich dabei ausbreitenden Kuchens ist das Fließmaß. Es wird frühestens 10 Sekunden nach Anheben der Dose gemessen (Schritt 2).