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Dünnbettverlegung

Dünnbettverlegung

Eine fachgerechte Fliesenverlegung lässt sich am einfachsten mit der Dünnbettverlegung erzielen. Dabei wird hauptsächlich im "Floatingverfahren" gearbeitet:

Den Mörtel in gleichmäßiger Schichtstärke dünn (bis max. 10 mm) auf den grundierten, trockenen und ebenen Untergrund abschnittsweise mit der glatten Seite der Zahnspachtel aufziehen und anschließend mit der entsprechenden Zahnung durchkämmen.

In der Dünnbettverlegung gibt es drei unterschiedliche Verfahrensarten

Verfahren Floating Buttering Floating-Buttering

Kleberauftrag
mit Zahnspachtel auf Untergrund, anschließend durchkämmen mit Spachtel oder Kelle auf Fliesenrückseite, anschließend mit Zahnspachtel durchkämmen mit Zahnspachtel auf Untergrund und zusätzlich auf Fliesenrückseite, beie anschließend durchkämmen


Anwendung
Wand- und Bodenfliesen, innen Wand - z.B. schmale Sockelfliesen und Reparaturarbeiten Boden - Spaltplatten mit stark profilierter Rückseite, Grobkeramik, Marmor-/Natursteine, Außenbereiche, Heizestriche, Balkon und Terrasse

Mittelbettverlegung

Veröegeverfahren

Handelt es sich um große und/oder auf der Rückseite stark profilierte Fliesen bzw. um leicht unebenen Untergrund, wird im Mittelbettverfahren verlegt.

Eine hohlraumfreie Verlegung im Bodenbereich erreicht man am sichersten mit dem Knauf Flexkleber Großformat.

Durch die geschmeidige Materialkonsistenz lässt sich der Kleber auch in dickeren Schichten (ca. 10 mm = ca. 5 mm Trockenschichtdicke) ausgesprochen leicht aufbringen. Die Fliese wird direkt in das Kleberbett gelegt und angedrückt. Dabei verteilt sich das selbstverlaufende Material vollflächig und gleichmäßig unter der Platte (hohlraumfreie Benetzung).

Verlegeverfahren
  • Hohe mechanische Belastbarkeit (Punktlasten) durch optimale Einbettung der Fliese ins Kleberbett.
  • Maximale Frostsicherheit durch hohlraumfreie Verklebung.
  • Ideale Wärmeübertragung bei Fußbodenheizungen, da Fliesen vollsatt im Kleberbett liegen.
  • Kann auf Heizestrichen ohne zusätzliche Elastifizierung eingesetzt werden.
  • Zeitersparnis durch Ausgleichen und Verkleben in einem.

Zahnungsstärke ermitteln

Verlegeverfahren

Fliesenmörtel wird mit einer Zahnspachtel aufgetragen und anschließend durchgekämmt. Dadurch wird ein gleichmäßiger Kleberauftrag erzielt.

Die Zahnungsstärke der Zahnspachtel orientiert sich an der Fliesengröße.

Bei stark profilierten Fliesenrückseiten ggf. eine größere Zahnung bzw. Mittelbett-Zahnspachtel verwenden.

Wichtig:

Beim Dünnbettverfahren sollten ca. 80% der Fliesenrückseite mit Kleber bedeckt sein. Nach dem Probeabdruck wird die Fliese mit neuem Kleberauftrag wieder angeklebt.

Kantenlänge der Fliesen Zahnung
bis 100 mm 6 mm
100 bis 200 mm 8 mm
200 - 330 mm 10 mm
ab 330 mm > 10 mm

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