Knauf Knauf

SCHALLSCHUTZ IM TROCKENBAU

Leichte Bauweise - Massive Vorteile

Die Konstruktionsvielfalt im Trockenbau schafft ideale Voraussetzungen für Schallschutz der Extraklasse. Mit schlanken Wandaufbauten, konstruiert nach dem Feder-Masse-Prinzip erzielen Sie nachweisbar hohe Schalldämm-Werte. Diese Vielfalt zeigt Ihnen auch unser Schallschutzordner auf mehr als 300 Seiten.

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Bis zu 74 dB weniger

Um effektiv für Ruhe zu sorgen, braucht es heute kein dickes Mauerwerk mehr!

Eine mit Knauf Diamant beplankte Trockenbauwand realisiert eine Schallminderung von bis zu 74 dB. Auch bei Sanierungen im Massivbau kann durch die Montage einer Vorsatzschale an den Außenwänden der Schallschutz deutlich verbessert werden.

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Vergleich des Schallschutzes im Trockenbau zum Massivbau

  • Trockenbau

    - Maximale Schalldämmung bei geringer Bauteildicke und geringem Gewicht
    - Kaum Körperschalleintrag in den Rohbau
    - Reduzierung der Flankenübertragungswege

    System W112
    Gewicht 55 kg/m²
    Dicke: 100 mm
    Rw = 59,4 dB


    Aufbau: Ständerwerk: CW 50, Beplankung: 2x 12,5 mm Diamant, Dämmung: 40mm Mineralwolle,
  • Massivbau

    - Anforderungen teilweise nur zweischalig, mit hohen Bauteildicken und hohem Gewicht realisierbar
    - Durch hohen Körperschalleintrag in den Rohbau anfällig für Ausführungsfehler
    - Trotz 30% mehr Wandstärke eine wesentlich geringere Schalldämmung

    HL-Ziegel
    Gewicht: 122 kg/m²
    Dicke: 130mm
    Rw = 42dB

Platten für alle Schallschutz-Ansprüche

  • Bauplatten

    Wirtschaftliche und leicht zu verarbeitende Gipsplatten GKB(I) für Basissysteme im Schallschutz bei geringen Anforderungen an das trennende Bauteil (z.B. Abstellräume) Bauplatte Produktdetails
  • Feuerschutzplatten Piano

    Wirtschaftliche Gipsplatte GKF und GKFI für Basis-Systeme mit Anforderungen an den Brand- und Schallschutz, z.B. im Wohnungsbau und in öffentlichen Gebäuden Piano Produktdetails
  • Knauf Diamant

    Besondere Platte GKFI, mit hohem Schallschutzniveau und standardmäßig Brandschutz, Feuchtebeständigkeit und mechanischer Widerstandsfähigkeit Diamant Produktdetails
  • Silentboard

    Schallschutzplatte GKF für Schallschutzanforderungen auf höchstem Niveau, speziell für Nachrüstungen und Anforderungen im tieffrequentem Bereich Silentboard Produktdetails

SCHALLSCHUTZ-LÖSUNGEN FÜR INNENWÄNDE

  • Metallständerwände

    Die Leistungsfähigkeit von Trockenbauwänden definiert sich aus den vier zentralen Merkmalen:
    • Je geringer die akustische Koppelung der Schalen, desto besser die Wirkung
    • Einsatz bauakustisch biegeweicher Platten zur Vermeidung von Resonanzeinbrüchen
    • Dämpfung des Hohlraums durch offenporigen Dämmstoff
    • Je größer der Abstand der Schalen, desto niedriger die Resonanzfrequenz
    Alle Details zu Montagewänden mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen und beidseitiger Beplankung aus Gipsplatten
  • Massivwand mit Vorsatzschale

    Grundsätzlich gelten für Vorsatzschalen die gleichen vier Einflussfaktoren wie für Trockenbauwände. Das Maß der Schallschutzverbesserung sowohl für die Direktübertragung (∆R) als auch für die Flankenübertragung (∆Rij) ist dabei von der Konstruktion der Vorsatzschale abhängig.
    Hier sehen Sie eine freistehende Vorsatzschale mit einer doppelten Beplankung aus 2 x 12,5 mm Silentboard mit einem Verbesserungsmaß von bis zu ∆Rw,heavy 24 dB (für Grundwand mit 340 kg/m2 flächenbezogener Masse (geprüfte Werte)).
    Alle Details zu Montagewänden mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen sowie einseitiger Beplankung

SCHALLSCHUTZANFORDERUNGEN AN DECKEN

Die Anforderungen an den Luft- und Trittschallschutz für Decken im Wohnungsbau und bei wohnraumähnlicher Nutzung haben wir für Sie im Knauf Schallschutzordner zusammengestellt.

Massivdecke

Massivdecken – Estrich und Unterdecken mit Schallschutzanforderungen

  • Zur Trittschallschutzverbesserung schwimmende Estriche als Nassestrich oder Fertigteilestrich wählen.
  • Bekleidungen/Unterdecken sind für Schallschutzanforderungen max. zu entkoppeln, z. B. mit der Federschiene oder mit dem Direktschwingabhänger . Der Abstand zwischen Unterdecke und der Massivdecke sollte mindestens 40 mm betragen.
  • Die beste Entkopplung ist mit einer freitragenden Decke möglich.
  • Im Deckenhohlraum Faserdämmstoffe zur maximalen Schalldämmung anordnen. Dämmstoffdicke mindestens 30 mm
  • Die Dichtheit der Massivdecke ist Voraussetzung für einen guten Schallschutz; evtuelle Durchbrüche und Durchführungen dicht schließen.
  • Unterdecken sind dicht anzuschließen.

Mehr technische Details zu Plattendecken (D11.de) und freitragenden Decken (D13.de) downloaden

Holzbalkendecken – Estrich und Unterdecken mit Schallschutzanforderungen

  • Richtig konstruierte Holzbalkendecken können trotz geringer Masse gegenüber Massivdecken gute Schalldämmwerte erreichen. Ausschlaggebend dafür ist, dass die überwiegende Zahl der Holzbalkendecken im Bestand zweischalige Bauteile sind und durch dementsprechende konstruktive Ausbildung ein schallschutztechnisch günstiges Feder-Masse-System aufgebaut werden kann.
  • Schallbrücken in Form von starren Verbindungen zwischen den einzelnen Schalen vermeiden.
  • Erfahrungsgemäß kann davon ausgegangen werden, dass bei ausreichendem Trittschallschutz der Luftschallschutz der Decke in der Regel ebenfalls erreicht wird. Deshalb wird in den meisten Fällen die Decke nach der Trittschalldämmung bemessen und daraus die Luftschalldämmung abgeleitet.
  • Die Kombination schwimmender Estrich und entkoppelte Bekleidung / Unterdecke bringt maximale Schalldämmung.
  • Die beste Entkopplung der Unterdecke wird durch freitragende Unterdecken erreicht.
  • Je größer der Deckenhohlraum desto besser ist die Schalldämmung.
  • Dickere Platten sowie Spezialplatten, wie Diamant und Silentboard bringen gegenüber einfacher Beplankung mit 12,5 mm Standardplatten eine Trittschallverbesserung bis zu 11 dB.

Mehr Details zu Holzbalkendecken-Systemen (D15.de) downloaden

Raum-in-Raum Systeme: selbsttragend und frei stehend

Ganze Räume werden entkoppelt

Das Knauf Cubo System kombiniert einen hohen Schallschutz mit den Vorteilen eines vollständig geschlossenen und freistehenden Raumes. Nutzen Sie die weitreichende konstruktive Freiheit bei Raum-in-Raum-Konzepten, als selbsttragendes Raumsystem in modularer Bauweise. Schnell und problemlos im Aufbau, hoch wirtschaftlich und höchst flexibel in Funktion und Gestaltung.

Im Wesentlichen wird zwischen zwei Systemen unterschieden:

• Knauf Cubo Basis ist das selbsttragende Raum-in-Raum System ohne zusätzliche Auflasten, z. B. als Sanitärzelle, Besprechungsraum oder Musikprobenraum

• Knauf Cubo Empore bietet die Möglichkeit zur Aufnahme zusätzlicher Auflasten bis zu 2 kN/m² als Verkehrslasten. Die Konstruktion kann von ruhenden Auflasten (z.B. Lagerfläche) über bedingte Begehbarkeit zu Wartungszwecken bis hin zur Nutzung als Wohnraum im häuslichen Bereich dimensioniert werden.

Alle Systemdetails der Cubo Systeme

Türen und Fenster von Knauf mit eingebautem Schallschutz

  • Pocket Kit Silent

    Die Pocket Kit Silent ist die Lösung für den Einsatz von Schiebetüren mit Holzblatt in schallsensiblen Bereichen. Sie ist die raumsparende Türlösung mit Schallschutz im Gewerbebau, z.B. in Büros, Arztpraxen oder Hotels und im privaten Bereich. In Verbindung mit geprüften Türblättern erreicht das System die Schallschutzklasse SSK2 > 32 dB gemäß VDI-Richtlinie 3728 "Schalldämmung beweglicher Raumabschlüsse - Türen und Mobilwände." Video zur Pocket Kit Silent ansehen
  • EasyWin® Plus Silence

    EasyWin® Plus Silence ist unser montagefertiges Schallschutz-Fenster, das auch in bereits oberflächenfertige Wände eingesetzt werden kann. Bis zu 47 dB sind beim Schallschutz möglich. Die werkseitig doppelt verglasten Aluminium-Monoblockelemente bestechen durch das elegante Design und den flächenbündigen Wandeinbau. Alle technischen Details zur EasyWin® Silence

Nachweise für den Schallschutz in ihrem Bauvorhaben

Knauf verfügt über umfangreiche Schallschutzmessungen. Gerne stellen wir Ihnen für Ihre Baumaßnahme diese Nachweise zur Verfügung. Melden Sie sich bei Ihrem Außendienstberater und telefonisch bei Knauf Direkt .

Schallschutz-Nachweise per E-Mail anfordern

Unser Schallschutz-Schnellkurs für Einsteiger

Unser Video für alle Einsteiger in das Thema Schallschutz und Schalldämmung.

In 5 Minuten schlau gemacht zum Thema Schall und seiner Phänomene wie Luft- und Körperschall oder das Masse-Feder-Masse Prinzip.

Schallschutz-Anforderungen und -massnahmen im Trockenbau

Schallschutz mit Innenwänden

Auf Grund der sehr guten bautechnischen und bauphysikalischen Eigenschaften sowie der logistischen Vorteile gegenüber anderen Bauweisen, sind für den Bau von nichtragenden Trennwänden Metallständerwände mit Gipsplattenbeplankung besonders geeignet.

Wie wirkt sich die Beplankung auf die Wand aus?
Wesentliche Einflussfaktoren auf die Schalldämmwirkung durch die Beplankung einer Wandkonstruktion sind die Masse der Platte(n), die Anzahl der Plattenlagen und die Plattendicke(n).

  • Je dichter die Plattenmasse ist, desto besser sind die Schallschutzeigenschaften der Platte.
  • Den optimalen Plattenkern bezüglich der schalldämmenden Wirkung haben demnach die Typen Knauf Knauf Diamant und Knauf Silentboard .
  • Mehrlagige Beplankung erhöht die Schalldämmung gegenüber einlagiger Beplankung, z.B. sollte besser eine Beplankung aus 2 x 12,5 mm statt aus 1 x 25 mm gewählt werden.
  • Die Kombination unterschiedlicher Plattendicken hat positive Auswirkung aufgrund der Reduzierung des Koinzidenzeinbruchs.

Wie wirkt sich die Konstruktion auf die Wand aus?
Der Schallschutz von Ständerwänden wird hauptsächlich beeinflusst durch:

  • Entkopplung der Schale
  • Mehrlagigkeit der Beplankung
    Durch mehrschalige Beplankungen wird die Schalldämmung der Ständerwände gegenüber einschaliger Beplankungen wesentlich erhöht.
  • Hohlraumfüllung
    Einen wesentlichen Einfluss hat die Füllung des Wandhohlraumes mit offenporigem Dämmstoff. Mineralwolle mit einer Rohdichte ≥ 15 kg/m³ erfüllt die geforderten Kriterien. Dabei sollten wenigstens 80 % des Wandhohlraums mit dem Dämmstoff ausgefüllt werden.
  • Abstand der Schalen
    Je größer der Abstand der Schalen ist, desto niedriger ist die Resonanzfrequenz und desto größer das resultierende Schalldämmmaß der Ständerwand.

Schallschutz-Anforderungen

Schallschutzanforderungen für Wohngebäude bzw. Räume mit wohnungsähnlichen Räumen werden in Deutschland im Wesentlichen durch folgende 3 Regelwerke umrissen:

DIN 4109 - Mindestschallschutz erfüllt nicht die Erwartungen der Nutzer

Der Mindestschallschutz nach DIN 4109 erfüllt oftmals nicht mehr die Erwartung der späteren Nutzer. Tatsächlich wird im Falle gerichtlicher Auseinandersetzungen zwischen Nutzer und Bauausführendem insbesondere bei Gebäuden mit besonderen Komfortzusagen eingeschätzt, dass Schallschutz nach DIN 4109 nicht der Forderung nach dem Stand der Technik genügt.

Um sicher zu gehen sollte deshalb der Schallschutz, abhängig von der Nutzung des Gebäudes und den Wünschen des Bauherren, mit konkreten Schallschutzkennwerten zwischen den am Bau Beteiligten privatrechtlich vertraglich vereinbart werden.

VDI 4100 - erhöhter Schallschutz in Wohnräumen durch Schallschutzstufen

Diese Norm enthält Empfehlungen für erhöhten Schallschutz in Wohnräumen im Sinne der Vertraulichkeit und eines höheren Komforts. Diese Empfehlungen stellen zusätzliche Schallschutzstufen (SSt) – in Ergänzung der Mindestwerte der DIN – in einem Dreistufensystem dar. Durch Anwendung dieser SSt kann im Planungsstadium der gewünschte Schallschutz mit dem Bauherren privatrechtlich vereinbart werden.

Die VDI ist baurechtlich nicht eingeführt, wird aber in Streitfällen zur Definition des geschuldeten Schallschutzes nach dem Stand der Technik herangezogen.

Die kennzeichnenden Größen sind:
die bewertete Standard-Schallpegeldifferenz DnT,w und
der bewertete Standard Trittschallpegel L´nT,w in dB.

Mit diesen Kennwerten wird auch berücksichtigt dass das erreichte Schallschutzniveau neben den akustischen Eigenschaften des Trennbauteils und der flankierenden Bauteile auch von der Raumgeometrie (Größe des Raumes) beeinflusst wird.

DEGA Empfehlung 103

Diese Norm repräsentiert in sieben Schallschutzklassen Anforderungsniveaus, die hinsichtlich der Wahrnehmbarkeit von Geräuschen aufeinander abgestimmt sind. Darin sind neben Anforderungen für die Planung auch Bewertungskriterien für die Bestandssituation enthalten mit dem Ziel für alle Arten von Wohnräumen eine Bewertung vornehmen zu können. Die beiden unteren Klassen F und E dienen z.B. der Einstufung unsanierter Altbauten.

Konkrete Maßnahmen für einen guten Schallschutz

  • Einsatz der Platte Knauf Silentboard : Diese erreicht durch ihren modifizierten Gipskern außergewöhnliche Schallschutzeigenschaften. Damit kann das Gewicht der Beplankung entscheidend erhöht werden, ohne dickere und damit biegesteifere Platten verwenden zu müssen. Dadurch bleibt das für den Schallschutz wichtige biegeweiche Verhalten bestehen. Das höhere Gewicht erlaubt die Wanddicke zu reduzieren oder den Schallschutz zu steigern.
  • Vergrößerung des Hohlraumes zwischen den Platten durch größere Profile oder durch Einsatz von entkoppeltem Doppelständerwerk.
  • Bedämpfung des Hohlraumes mit schallabsorbierendem Material mit einem Strömungswiderstand von ≥ 5 kPa • s/m² und einem Füllgrad von ≥ 80 %.
  • Für optimalen Schallschutz Schrauben mit Mindestrandabstand (≥ 10 mm kartonummantelte Kante, ≥ 15 mm geschnittene Kante) anordnen.
  • Mehrlagige Beplankung ist schalltechnisch günstiger als eine dicke Platte.
  • Luftdichte Anschlüsse
    - Umlaufend dichte Anschlüsse der Profile mit Trennwandkitt, der sich optimal an eventuelle Unebenheiten des Untergrundes anpasst. Bei porösen Dichtungsbändern ist ein dichter Anschluss nicht gewährleistet.
    - Dichte Fugenverspachtelung der Beplankung in der Fläche und an Anschlussbauteile. Um optimalen Schallschutz zu erreichen, ist auch ein Füllen der Fugen der verdeckten Plattenlagen erforderlich.
  • Ausbildung von flankierenden Anschlüssen mit hoher Längsschalldämmung

Welchen Schallschutz bestimmte Platten in Kombination mit konkreten Profilen erreichen, erfahren Sie in der technischen Broschüre Knauf Silentboard-Systeme auf Seite 11.

Konstruktive und technologische Anforderungen und Besonderheiten

Das Erreichen der angegebenen bewerteten Schalldämm-Maße setzt eine fachgegechte Montage der Trennwände voraus. Bei der Montage der Wände ist besonders zu beachten:

  • Luftdichte Ausführung von Anschlüssen
    Bei unebenen Anschlussbauteilen ist vorzugsweise Trennwandkitt als Dichtungsmaterial zu verwenden; eventuell ist der Abstand der Befestigungspunkte der mit Dichtungsmaterial belegten Anschlussprofile an die flankierenden Bauteile gegenüber der Standardvorgabe zu reduzieren. Die dichte Ausführung von gleitenden Anschlüssen erfordert eine sehr große Sorgfalt. Bei gleitenden Deckenanschlüssen mit Distanzplattenstreifen ist besonders auf die Abdichtung der Beplankung zum Anschluss Metallprofil/Gipsplattenstreifen zu achten.
    Anschluss- und Ausführungsfehler können zu einem erheblichen Einbruch in der Schalldämmung der Gesamtkonstruktion führen.
  • Einbauten und Tragkonstruktionen
    Wenn sie die Wand aussteifen und sie insbesondere anliegend oder befestigt an beiden Beplankungsseiten sind, können sie als Schallbrücken wirken und führen in der Regel zur Verschlechterung der Schalldämmung (Sicherheitsabschläge vornehmen).
  • Steck- und Schalterdosen
    führen nicht zur Verschlechterung der Schalldämmung bei einseitigen Einbau.
    Doppelseitiger Einbau bei Versatz um mindestens 300 mm, besser ein Ständerwandfeld, bei Wänden mit Rw,R bis 60 dB (dichter fachgerechter Einbau und ordnungsgemäße Hohlraumdämpfung ist Voraussetzung); bei dichter Kapselung der Dosen ist ein geringerer Versatz ohne Verschlechterung der Schalldämmung zulässig.
  • Wandverjüngungen, Wandnischen usw.
    Sie können zur Verschlechterung der Schalldämmung führen.
  • Luftdichte Revisonklappen
    Sie führen bei fachgerechtem Einbau und durchgehender Dämmung nicht zur Verschlechterung der Schalldämmung

Schallquellen und die passenden Schutzmassnahmen

Außenlärm z.B. Verkehr

Luftschall
Schallschutzmaßnahmen

Luftschalldämmung bei

  • Außenwänden
  • Dächern
  • Fenstern
  • Außentüren
Mess-/Beurteilungsgrößen
  • LrBeurteilungspegel
Bauteilkenngrößen
  • R‘w,resresultierendes Schalldämm- Maß des Außenbauteils
Raumkenngrößen
  • Dn,T,wbewertete Standard-Schallpegeldifferenz (Außenlärm)

Innenlärm

Luftschall
Schallschutzmaßnahmen

Luftschalldämmung bei

  • Trennwänden
  • Decken
  • Böden
  • Türen
Mess-/Beurteilungsgrößen
  • Li u. LjSchalldruckpegel im Empfangs- und Senderaum
Bauteilkenngrößen
  • Rwbewertetes Bauschalldämm-Maß
  • R‘wbewertetes Bauschalldämmm-Maß mit Flankenübertragung
Raumkenngrößen
  • Dn,T,wbewertete Standard-Schallpegeldifferenz (Innenlärm)

Innenlärm

Trittschall
Schallschutzmaßnahmen

Trittschalldämmung bei

  • Böden
  • Decken
  • Treppen
  • Loggien
Mess-/Beurteilungsgrößen
  • LjSchalldruckpegel im Empfangraum
Bauteilkenngrößen
  • Ln,wbewerteter Norm-Trittschallpegel
  • L‘n,wbewerteter Norm-Trittschallpegel mit Flankenübertragung
Raumkenngrößen
  • Ln,T,wbewerteter Standard-Trittschallpegel

Anlagengeräusche z.B. Haustechnik

Luft- und Körperschall
Schallschutzmaßnahmen

Luftschalldämmung, Schalldämpfung und Schallentkopplung bei

  • Lüftungsanlagen
  • (Sanitär-)Installationen
  • Haustechnischen Anlagen
Mess-/Beurteilungsgrößen
  • LapArmaturengeräuschpegel
  • LAF,max,nmax. Norm-Schalldruckpegel
  • LrBeurteilungspegel

Rauminterne Geräuschentwicklung

Luftschall
Schallschutzmaßnahmen

Nachhallregulierung, Pegelsenkung

  • Hallen
  • Büros
  • Flure
  • Versammlungsräume
  • Theater usw.
Mess-/Beurteilungsgrößen
  • T20/TT0Nachhallzeit
  • LrSchalldruckpegel

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