KnaufKnauf

SicherheitWenn aus dem System ein Schutzmantel wird.

Auf der sicheren Seite

Bei Sicherheitstechnik im Hausbau denken viele Menschen an vergitterte Fenster, schwere Haustüren und Alarmanlagen – doch auch für Innenräume können besondere Anforderungen gelten. Egal ob es um Feucht- und Nassbereiche geht, durchschuss- oder einbruchshemmende Wände gefordert sind oder Röntgenstrahlung abgehalten werden soll: Mit Knauf Systemen sind Sie stets auf der sicheren Seite.

Was Sie wissen sollten

Drystar
  • Drystar Waschraum
  • Drystar Bad
  • Drystar Pool
  • Drystar Wellness
Was ist Knauf Drystar?

Hohe Feuchte und Nässe in geschlossenen Räumen erfordern genau auf diese Beanspruchungen abgestimmte Lösungen im Trockenbau. Besonderes Augenmerk ist auf die Einflüsse durch chemische Einwirkungen sowie den Korrosionsschutz zu legen. Diese sind maßgebend für die Auswahl der einzusetzenden Materialien und Baustoffe. Decken und Wände müssen diesen Anforderungen über den gesamten Lebenszyklus gerecht werden.

Die perfekt aufeinander abgestimmten Systemkomponenten von Knauf Drystar geben Ihnen Sicherheit in der Planung und Ausführung von Trockenbausystemen in Feucht- und Nassräumen.

Einsatzbereich - Drystar
Anwendungsbereiche für Drystar

Ob Gipsplatte mit Vliesmantel, imprägnierte Platte oder Zementbauplatte – wer Trockenbau-Lösungen in Feucht- und Nassräumen einsetzt, kann mit Knauf rechnen. Denn wir haben für jedes Raumklima das richtige System. Dabei profitieren Sie von unserem Know-how und dem wirtschaftlichen Einsatz der optimalen Platte.

Systemkomponenten
Eine Lösung aus verschiedenen Systemkomponenten

Die perfekt aufeinander abgestimmten Systemkomponenten erlauben eine sichere und langlebige Wand- und Deckenkonstruktion, die resistent gegen Schimmel und Feuchtigkeit ist.
Knauf Drystar besteht aus folgenden aufeinander abgestimmten Systemkomponenten:

  • Knauf Drystar‑Board
  • Knauf Drystar‑Filler
  • Feuchtraum‑Unterkonstruktion
  • Knauf Drystar‑Schrauben
  • Deckennagel Korrosionsschutzklasse A4
  • Revisionsklappen F‑TEC Drystar, schlagregendicht

Drystar-Board
Knauf Drystar-Board

Drystar‑Board
Die Spezialgipsplatte Knauf Drystar‑Board hat besondere Eigenschaften für die Anwendung in Feucht- und Nassräumen. Sie ist eine mit grauem Spezialvlies ummantelte Spezialgipsplatte, die für vielfältige Einsatzbereiche an Wänden und Decken geeignet ist.

Sicher, flexibel und einfach
Knauf Drystar‑Board, Typ GM-FH1IR entspricht der EN 15283‑1 und zeichnet sich durch geringe Wasseraufnahme von weniger als 3% in Kombination mit hoher Schimmelresistenz aus. Das Spezialvlies ummantelt den hydrophobierten Gipskern und ist ein idealer Untergrund für Fliesen und andere Oberflächenbeschichtungen. Drystar-Board überzeugt ebenso wie andere Knauf Gipsplatten durch einfache und schnelle Verarbeitung.

Eigenschaften und Mehrwert

  • Unempfindlich gegenüber Feuchte und Nässe
  • Schimmelresistent
  • Nicht brennbar
  • Einfache Verarbeitung, analog herkömmlicher Gipsplatten
  • Idealer Untergrund für Fliesen und Abdichtungen
  • Geringes Quellen und Schwinden bei Änderung der klimatischen Bedingungen
  • Biegbar, faltbar

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Drystar-Filler
Knauf Drystar-Filler

Drystar‑Filler ist eine pulverförmige Spachtelmasse auf Kalksteinbasis nach DIN EN 13963, die speziell zum Verspachteln von Fugen und Flächen vom Drystar‑Board entwickelt wurde. Drystar‑Filler vereint die Vorteile einer Pulver‑Spachtelmasse mit denen einer pastösen Spachtelmasse. Wird das Pulver mit Wasser gemischt, entsteht eine pastöse Spachtelmasse, die durch Trocknung aushärtet und damit im geschlossenen Eimer lange haltbar und verarbeitbar bleibt. Der Transport zur Baustelle bei frostigen Temperaturen im Winter ist kein Problem. Der Eimer wird mit dem Deckel verschlossen und das Material kann zu einem späteren Zeitpunkt weiterverarbeitet werden.
Zusätzlicher Vorteil: Drystar‑Filler kann von Hand, mit automatischen Spachtelgeräten oder mit Airlesspumpen bzw. Mischpumpen verarbeitet werden.

Oberflächenqualitäten
Mit dem Knauf Drystar‑Filler ist es mit einem Material möglich, alle Oberflächenqualitäten zu erreichen. Die Oberflächenqualität ist von der Ausführung der Verspachtelung abhängig.

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Feuchtraum-Unterkonstruktion
  • Drystar Feuchtraum-Unterkonstruktion
Knauf Drystar-Zubehör

Die Feuchtraum‑Unterkonstruktion
Die Anforderungen im Objekt sind vielfältig. Darum bietet Knauf mit Drystar ein umfangreiches Sortiment an Profilen und Zubehör in Korrosionsschutzqualitäten C3 (hoch) oder C5M (hoch) an. Damit es an der Baustelle nicht zu Verwechslungen kommt, sind Feuchtraum‑Unterkonstruktionen C3 schwarz und Feuchtraum‑Unterkonstruktionen C5M blau beschichtet. Für die Nachbeschichtung der Schnittkanten an Profilen oder von Kleinteilen empfehlen wir den grauen Korrosionsschutzlack C3/C5M. Damit ist an der Baustelle sofort erkennbar, ob auch alle erforderlichen Nacharbeiten durchgeführt wurden.

Revisionsklappe
Für Knauf Drystar steht eine schlagregendichte Revisionsklappe zum Einbau in Wänden (Montagewände, Vorsatzschalen) und Unterdecken zur Verfügung. Ausführliche Informationen zur Knauf alutop Revisionsklappe F‑TEC Drystar schlagregendicht finden Sie im Technischen Blatt E143.de. Mögliche Beplankungsdicken sind 12,5 mm und 25 mm.

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Sicherheit für Patienten und Mediziner

Strahlenschutz
Nutzstrahlung und Störstrahlung

Wenn Krankenhäuser und Arztpraxen Röntgenuntersuchungen vornehmen, muss dies in einem speziell abgeschirmten Raum geschehen – schließlich soll die Belastung für Mitarbeiter und Patienten möglichst gering bleiben. Röntgenuntersuchungsräume erfordern daher eine bauliche Strahlungsabschirmung. Die Regeln hierfür (Nutzstrahlung und Störstrahlung) sind in DIN 6812 festgelegt.

Die Grundlage aller baulichen Strahlenschutzmaßnahmen bildet ein Strahlenschutzplan, der vom Hersteller der Röntgeneinrichtung zu erstellen ist. Denn schließlich ist die Dicke der notwendigen Schutzschicht abhängig von der Röhrenspannung des eingesetzten Gerätetyps. Die Schutzschicht wird dabei stets für die Verwendung von Blei als Abschirmmaterial angegeben. Je höher die Röhrenspannung, desto größer ist die notwendige Bleischichtdicke.

Für Schutzschichten aus anderen Materialien wird die Schutzwirkung als Bleigleichwert angegeben. Der Bleigleichwert eines Materials gibt an, zu welcher Bleidicke die Abschirmungswirkung des Materials gleichwertig ist. Angaben über Bleigleichwerte verschiedener Baustoffe sind beispielsweise in DIN 6812, Tabelle 18 enthalten. Schwerbetonbauteile, wie sie früher zum Strahlenschutz eingesetzt wurden, können heutzutage einfach, rationell und flexibel durch Knauf Strahlenschutzsysteme ersetzt werden.

Knauf Strahlenschutzsysteme finden ihre Anwendung in der Röntgendiagnostik und Röntgentherapie geringerer Leistung. Strahlenschutz wird hier in Form von abschirmenden raumabschließenden Bauteilen mit spezifischen Bleigleichwerten der verwendeten Materialien gewährleistet. Die herkömmlicherweise eingesetzten Gipsplatten mit Bleiblechkaschierung sind jedoch aufgrund ihres Gewichts schwer zu verarbeiten und erfordern höchste Sorgfalt bei der Ausführung, um einen lückenlosen Strahlenschutz herzustellen. Zu dieser Methode bietet sich Knauf Safeboard als bleilose Alternative an: flexibler in der Formgebung, einfacher im Handling, wirtschaftlicher in der Gesamtkonstruktion – und nachweislich sicher! Klarer Vorteil bei der Gestaltung: die sichere, bleifreie Strahlenschutzplatte, kann wie eine „normale“ Trockenbauplatte verarbeitet werden.

Vorteile
  • 100 % Strahlenschutz bei 0 % Blei
  • geringes Gewicht im Vergleich zu bleiblechkaschierten Platten
  • Brandschutz in Verbindung mit Strahlenschutz auch für Unterdecken
  • sehr guter Schallschutz
  • einfache Verarbeitung und damit Ausführungssicherheit
  • flexible Gestaltung mit der Falt- und Biegetechnik
  • umweltschonend in der späteren Entsorgung, da ohne Bleigehalt
  • kostengünstiger Einsatz im Vergleich zu herkömmlichen Bleikonstruktionen

Strahlenschutzplatten können im System mit dem Safeboard-Spachtel weitestgehend wie normale Gipsplatten verarbeitet werden. Sie bieten darüber hinaus auch identische Schall- und Brandschutzeigenschaften. Knauf Safeboard sind Gipsplatten Typ DF nach DIN EN 520 bzw. GKF nach DIN 18180 mit der Zusatzeigenschaft Strahlenschutz.

Einbruchhemmende Sicherheitswände

Brandwand/Sichehreitswand
Erhöhter Schutzbedarf

Einbruchhemmende Wände bieten Sicherheit an Orten mit erhöhtem Schutzbedarf – zum Beispiel hier:

  • Banken
  • Justizvollzugsanstalten
  • öffentliche Gebäude
  • Firmengebäude
  • Verkaufsräume für hochwertige Waren, z.B. Juweliere, Elektronik usw.

Knauf Sicherheitswände bestehen aus einem Einfachständerwerk und beidseitiger zweilagiger (WK2) oder dreilagiger (WK3) Beplankung aus Knauf Diamant Platten. Zwischen den Beplankungen sind Stahlblecheinlagen horizontal verlegt. Knauf Sicherheitswände erreichen so je nach Ausführung die Einbruchsicherheit der Widerstandsklassen A oder N nach VdS (Verband der Schadenversicherer) analog zur Klassifizierung WK3 oder WK2 nach DIN V ENV 1627 bis 1630.

Je nachdem, ob sie zwei- oder dreilagig beplankt sind, erreichen die Sicherheitswände zudem die Feuerwiderstandsklasse F90 beziehungsweise F120. Unter Berücksichtigung zusätzlicher konstruktiver Maßnahmen können sie auch als Brandwände gemäß DIN 4102-3 klassifiziert werden.

Das Ständerwerk wird umlaufend mit angrenzenden Bauteilen verbunden. Im Wandhohlraum können weitere Dämmstoffe eingebaut werden, um höhere Schall- und Wärmeschutz-Anforderungen zu erfüllen. Der Einbau von Türen in Knauf Sicherheitswände ist möglich, die Ausführung der Türöffnungen erfolgt dann gemäß der Angaben des Türherstellers.

Durchschusshemmende Wände

Deutsche Botschaft, Washington, D.C.
Erhöhtes Gefahrenpotenzial

Durchschusshemmende Wände bieten Sicherheit an Orten mit erhöhtem Gefahrenpotenzial – zum Beispiel hier:

  • Banken
  • Personenschutz
  • Botschaften
  • Polizeigebäude
  • militärische Einrichtungen
  • öffentliche Gebäude usw.

Knauf FB4 durchschusshemmende Wände sind nach Prüfung durch das Beschussamt Ulm in die Widerstandsklasse FB4 NS gemäß DIN EN 1522 eingeordnet. Dies bedeutet: Auch einen Beschuss mit dem größten Faustfeuerwaffen-Kaliber, der 44er Remington Magnum, übersteht die Wand ohne Durschuss.

Knauf FB4 durchschusshemmende Wände bestehen aus einer Metall-Unterkonstruktion als Einfachständerwerk, einer doppelten Lage Spezial-Gipsfaserplatten Knauf Torro im Wandhohlraum sowie einer beidseitigen, zweilagigen Beplankung aus Knauf Diamant. Die Unterkonstruktion ist umlaufend an den flankierenden Bauteilen angeschlossen. Die Variante mit einer Unterkonstruktion aus CW 75 Metallständern ist schlanker, die aus CW 100 kann hingegen mit einer zusätzlichen Lage Dämmstoff versehen werden um verbesserte Schallschutzwerte zu erzielen.

Hohe Sicherheit und gute Akustik

Ballwurfsicherheit
  • Knauf Cleaneo Akustik Blocklochung
  • Knauf Danoline Contrapanel
Ballwurfsichere Decken von Knauf

Für Sport- und Mehrzweckhallen gibt es nach der DIN 18041 verbindliche Anforderungen an die Nachhallzeit. Um diese Anforderungen zu erfüllen ist es sinnvoll die vorhandene Deckenfläche in Sporthallen akustisch wirksam auszuführen. Neben der Akustik müssen diese Decken auch hohe Stabilität gegen mechanische Einwirkungen bieten.
Für diesen Anwendungsbereich eignen sich die ballwurfsicheren Decken "Knauf Cleaneo Akustik" und die "Knauf Danoline Contrapanel" besonders.

Vorteile ballwurfsichere Knauf Cleaneo Akustik Decken

  • Eine große Anzahl an Lochbildern in 12,5mm bzw. in 15mm Plattenstärke möglich
  • Ballwurfsicherheit nach DIN 18032-3 mit Nachweis

Weitere Informationen finden Sie im Knauf Detailblatt D12 auf der Seite 4.
Detailblatt D12 herunterladen
Mehr zum Produkt Cleaneo Akustik erfahren

Vorteile ballwurfsichere Knauf Danoline Contrapanel Decken

  • Fertige Oberfläche
  • Schnelle Montage ohne Verspachteln
  • Ballwurfsicherheit nach DIN 18032-3 mit Nachweis

Weitere Informationen finden Sie in der Technischen Broschüre Knauf Danoline Systeme Tro 98 auf den Seiten 50 ff.
Technische Broschüre Tro 98 downloaden
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