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Schallschutz mit Knauf für Ihr Projekt

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    Schallschutzrechner

    Mit dem Knauf Schallschutzrechner in nur sechs Schritten zum optimalen System für Ihre Anforderungen.
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Aus unserer Produktpalette

Schallschutz-Systeme

  • Bekleidungssysteme für VHF im Massivbau
    Bekleidungssysteme für VHF im Massivbau Knauf AQUAPANEL® Bekleidungssystem für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden (VHF) im Massivbau 
  • Brandwände
    Brandwände Montagewände mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen und beidseitiger Beplankung aus Gipsplatten und Stahlblecheinlagen 
  • Cubo Raum-in-Raum Systeme
    Cubo Raum-in-Raum Systeme Knauf Cubo Raum-in-Raum Systeme sind selbsttragende, frei im Raum aufstellbare Raumsysteme 
  • Dachgeschoss-Systeme
    Dachgeschoss-Systeme Deckenbekleidungen unter Holzsparrendächern 
  • Durchschusshemmende Wände
    Durchschusshemmende Wände Montagewände mit UK aus Stahlblechprofilen, beidseitiger Beplankung aus Diamant Platten und doppelten Lage Gipsfaserplatten im Hohlraum 
  • Freitragende Decken
    Freitragende Decken Knauf Freitragende Decken sind Unterdecken, die ausschließlich an den Wänden befestigt werden.  
  • Holzbalkendecken-Systeme
    Holzbalkendecken-Systeme Deckenbekleidungen (direkt befestigt) und Unterdecken (abgehängt) mit Schall- und/oder Brandschutz in Verbindung mit Holzbalkendecken  
  • Holzständerwände
    Holzständerwände Montagewände mit Unterkonstruktion aus Holzständern, -rähm und -schwelle und beidseitiger Beplankung aus Gipsplatten 
  • Holztafelbau-Wände
    Holztafelbau-Wände Knauf Holztafelbau-Wände bestehen aus einer Holz-Unterkonstruktion mit einem Einfachständerwerk und einer beidseitigen Beplankung aus Knauf Platten oder ...
  • Holztafelbau-Wände REI 60-M
    Holztafelbau-Wände REI 60-M Knauf Holztafelbau-Wände REI 60-M bestehen aus einer Unterkonstruktion mit Holzständern und beidseitiger Beplankung aus Gipsplatten und Holzwerkstoffplatten. 
  • Knauf Fließestrich-Systeme
    Knauf Fließestrich-Systeme Knauf Fließestrich-Systeme werden als Verbundestrich, Estrich auf Trennschicht, Estrich auf Dämmschicht, als Heizestrich oder als Hohlboden genutzt. 
  • Knauf Vorsatzschalen AQUAPANEL
    Knauf Vorsatzschalen AQUAPANEL Feucht- und Nassraum geeignete Montagewände mit einseitiger Beplankung aus Aquapanel Cement Board Indoor 
  • Metallständerwände
    Metallständerwände Montagewände mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen und beidseitiger Beplankung aus Gipsplatten 
  • Schachtwände
    Schachtwände Montagewände mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen und einseitiger Beplankung aus Gipsplatten mit Feuerwiderstand 
  • Schallschutzwände
    Schallschutzwände Montagewände mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen und beidseitiger Beplankung aus Gipsplatten mit hoher Schalldämmwirkung 
  • Sicherheitswand - einbruchhemmend
    Sicherheitswand - einbruchhemmend Montagewände mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen und beidseitiger Beplankung aus Gipsplatten und Stahlblech 
  • Vorsatzschalen
    Vorsatzschalen Montagewände mit Unterkonstruktion aus Stahlblechprofilen sowie einseitiger Beplankung 
  • WARM-WAND Plus
    WARM-WAND Plus Die Schutzfassade 

Grundlagen des Schallschutzes

Statue Bundesgerichtshof

Ein umfassender Schallschutz wird im Wesentlichen bestimmt durch:

  • Abschottung des Außenlärms zum Gebäudeinneren
  • Reduzierung der Schallübertragung von einem Raum zum anderen im Gebäudeinneren
  • Verhinderung der Schallübertragung bei starker Lärmemission im Gebäude nach außen
  • Schaffung eines optimalen „akustischen Klimas“ insbesondere in großen Räumen

Die drei erstgenannten Maßnahmen werden im Rahmen der Bauakustik und letztere in der Raumakustik behandelt.

Schalltechnische Begriffe

Das Schalldämm-Maß Rw kennzeichnet die Luft-Schalldämmung von Bauteilen. Durch Anfügen besonderer Kennzeichnungen und Indizes wird das Schalldämm-Maß unterschieden: Je nachdem, ob der Schall ausschließlich durch das prüfende Bauteil oder auch über etwaige Nebenwege übertragen wird.

Bewertetes Schalldämm-Maß Rw und R’w

Das bewertete Schalldämm-Maß ist die Einzahl-Angabe zur Kennzeichnung der Luft-Schalldämmung von Bauteilen. Es beruht auf der Bestimmung des Schalldämm-Maßes mittels Terzfilter-Analyse. Zahlenmäßig ist Rw und R’w der nach DIN EN ISO 140 gemessene und nach DIN EN ISO 717-1 durch eine verschobene Bezugskurve bestimmte und bei 500 Hz abgelesene Wert.

DIN 4109 (1989-11)

Die DIN 4109 definiert Mindestanforderungen an den Schallschutz für Wohn- und Aufenthaltsräume. Darüber hinaus ist ein Verfahren zur Nachweisführung des geforderten Schallschutzes aufgeführt. Das Beiblatt 1 zur DIN 4109 enthält Ausführungsbeispiele zur Erfüllung der gestellten Anforderungen und Rechenverfahren für den Nachweis der Luft- undTrittschalldämmung. Beiblatt 2 gibt Hinweise zur Planung und Ausführung, Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz und Empfehlungen für den Schallschutz im eigenen Wohn- und Arbeitsbereich.

Gut zu wissen: Die Anforderung der DIN stellen Mindestanforderungen dar, die im Sinne des Gesundheitsschutzes zumindest erfüllt werden müssen.

Der Mindestschallschutz erfüllt oftmals nicht die Erwartungshaltung der späteren Nutzer. Des Weiteren wird bei gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Nutzern und Planer von Seiten deutscher Gerichte insbesondere bei Gebäuden mit höherem Komfortzusagen eingeschätzt, dass der Schallschutz nach DIN 4109 nicht dem geschuldeten Schallschutz nach dem Stand der Technik entspricht. Um nachträgliche Überraschungen zu vermeiden, sollte deshalb der Schallschutz abhängig von der Nutzung des Gebäudes und den Wünschen des Bauherren unbedingt mit konkreten Schallschutzkennwerten zwischen den am Bau Beteiligten vertraglich privatrechtlich vereinbart werden.

VDI 4100 (2012)

Die VDI 4100 enthält Empfehlungen für einen erhöhten Schallschutz in Wohnungen und wohnähnlichen Räumen im Sinne der Vertraulichkeit und eines höheren Komforts.

DEGA-Empfehlung 103 (2009)

Schallschutz im Wohnungsbau – Schallschutzausweis

Die DEGA-Empfehlung 103 definiert Schallschutzklassen, die 7 Anforderungsniveaus repräsentieren, die hinsichtlich der Wahrnehmbarkeit von Geräuschen aufeinander abgestimmt sind.

Bestandswände

Mann liegt entspannt auf der Couch
Verbesserung der Schallisolierung

Knauf Vorsatzschalen ermöglichen eine schnelle Verbesserung der Schallisolierung bestehender Bauteile - ob im neuen, modernen Hausflur oder als zusätzlicher Schallschutz innen zwischen zwei Wohnungen. Kabel und Rohre werden im Wandhohlraum problemlos verlegt. Die gedämmte Vorsatzschale sorgt außerdem für zusätzlichen Wärmeschutz.

Verbesserung der Schalldämmung

Die Vorsatzschale bildet mit der Massivwand ein Feder-Masse-System. Je nach Konstruktion der Vorsatzschale lässt sich der Schallschutz deutlich verbessern. Für ein optimales Ergebnis sollten Sie folgende Grundsätze beachten:

  • maximale bauakustische Entkoppelung der Vorsatzschale von der Massivwand
  • Bekleidung mit biegeweichen Platten Abstimmung der Hohlraumtiefe auf niedrige Resonanzfrequenzen
  • Dämpfung des Hohlraumes durch offenporigen Dämmstoff

Bei umfangreichen internen Prüfungen, Prüfungen des IBP Stuttgart (Testbericht P-BA 237/2003e) und der MPA Braunschweig (Bericht 2080/5723) ergaben sich für Knauf Vorsatzschalen mit Metallunterkonstruktion durch gute Entkopplung noch bessere Schalldämm-Verbesserungsmaße der Massivwände gegenüber DIN EN 12354-1 Anhang D.

Decke und Boden

Decke und Boden
Schallschutz in Wohnung und Haus mit Knauf

Die Luft- und Trittschalldämmung gebrauchsfertiger Decken wird durch schwimmende Estriche oder andere geeignete schwimmende Böden in Kombination mit etwaigen Unterdecken wesentlich beeinflusst.

Konstruktiv geeignet sind folgende Knauf Konstruktionen:

  • Schwimmender Estrich aus Knauf Fließestrichen, Mindestdicke 35 mm
  • Schwimmende Fertigteilestriche aus Trockenunterböden, Knauf Brio, bestehend aus 18 oder 23 mm dicken Gipsfaserplatten mit 10 mm Holzweichfaserplatte
  • Abgehängte und freitragende Unterdecken mit Gipsplattenbeplankung

Putz und Fassade

Wollhaus
Wie die Wärmedämmung zugleich für Ruhe sorgt

Das Wärmedämm-Verbundsystem WARM-WAND plus bietet nicht nur eine perfekte Wärmedämmung, sondern erfüllt zugleich höchste Anforderungen an den Brand- und Schallschutz – außen, innen und sowohl im Neubau wie auch bei der Modernisierung.

Schützen Sie sich effizient gegen unerwünschte Geräusche und Schallübertragung: Mit dem WARM-WAND Plus System reduzieren Sie den Lärmpegel in Ihren Räumen – für ein Leben in einer ruhigen Wohnatmosphäre. Und dank der überragenden Brandschutzeigenschaften fühlen Sie sich zudem rundum sicher. Ein Leben lang.

Feuerfest inklusive Schalldämpfer

Als mineralische Produkte sind die Dämmstoffplatten MW Volamit 040, MW Wolle 035, MW Wolle 035 plus und MW Wolle 035 plus V absolut unbrennbar. Die Dämmstoffplatte MW Wolle 035 plus bietet eine zusätzlich verbesserte Wärmedämmung von ca. 12 % und darüber hinaus eine Verbesserung der Luftschalldämmung von bis zu +16 Dezibel.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Schallschutz

Was ist der Unterschied zwischen Schallschutz und akustischer Optimierung?

Während man unter Schallschutz die Verhinderung der Übertragung von Schall zwischen zwei Räumen versteht (= Bauakustik), geht es bei akustischer Optimierung darum, den Klang innerhalb eines Raumes zu verbessern (= Raumakustik).

Noch ausführlicher erklären dies unsere beiden Videos:

Zum Video "Schallschutz schnell erklärt"
Zum Video „Akustik schnell erklärt“

Was gibt es für Schallschutz?

Schallschutz hat die Aufgabe, die Verbreitung von Schall zu vermeiden oder zu mindern. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten von Schall:

  • Luftschall: Ausbreitung von Schallwellen über Luft
  • Körperschall: Ausbreitung von Schall über feste Körper
  • Trittschall: Körperschall-Anregung von Decken und Treppen, entsteht beispielsweise beim Begehen einer Decke

Mit der richtigen Schalldämmung und entsprechend geeigneten Maßnahmen, entweder direkt beim Bau oder nachträglich, kann die Schallübertragung von einer Schallquelle zum Empfänger deutlich gemindert werden.

Was ist ein guter Schallschutz?

Je nach Gebäudeart und Projekt werden unterschiedliche Anforderungen an Schallschutz gestellt, die erfüllt werden müssen. So regelt die DIN 4109 beispielsweise Mindestanforderungen an den Schallschutz für Wohn- und Aufenthaltsräume. Deren Schutzziele sind wie folgt:

  • Gesundheitsschutz
  • Vertraulichkeit bei normaler Sprachweise
  • Schutz vor unzumutbaren Belästigungen

Wo sollte man Schallschutz-Produkte einbauen?

Grundsätzlich erfüllt jedes Bauteil in irgendeiner Form einen gewissen Schallschutz. Überall dort, wo man aber alle Schallschutzziele erreichen will, ist es besonders wichtig, eine hochwertigen Bauakustik zu gewährleisten. Bei den meisten Räumen ist dies fest in der Norm verankert.

Zur Erfüllung der notwendigen Anforderungen an das Schalldämmmaß ist es notwendig, alle an der Schallübertragung beteiligten Bauteile zu betrachten. Unser Schallschutzrechner hilft Ihnen dabei, mit ein paar Klicks das passende System für Ihr Bauvorhaben zu finden.

Zum Schallschutzrechner

Wie wird schon bei der Planung sicherer Schallschutz im Geschossbau erreicht?

Gerade im Wohnungsbau ist es wichtig, nicht nur die Mindestanforderungen der DIN 4109 zu erfüllen, sondern für einen hochwertigen Schallschutz andere Klassifizierungen zu nutzen. Die DEGA hat hierzu einen Schallschutzausweis für Wohngebäude entwickelt. Dieser ermöglicht es, Wohnungen bereits bei der Planung hinsichtlich der Bauakustik in ein Gruppenmodell zu übertragen und so auch höhere Anforderungen zu klassifizieren.

Sind Schallschutz-Produkte schwerer einzubauen als andere Produkte?

Grundsätzlich kann man das nicht sagen. Um allerdings zu gewährleisten, dass das verbaute System wirklich das Schalldämmmaß erfüllt, ist es besonders wichtig, sich an die Vorgaben der Montage zu halten. Für optimalen Schallschutz ist eine dichte Ausführung das A und O. Unsere Montagevideos zeigen Ihnen, was zu beachten ist:

Knauf Schallschutz-Videos auf Youtube

Was ist ein baulicher Schallschutz?

Unter baulichem Schallschutz versteht man alle Maßnahmen, die während der Planungs- und Bauphase in einem Bauvorhaben installiert werden. Dazu zählen zum einen die Bauteile, wie Wand, Decke und Boden. Entscheidend sind aber vor allem die Bauteilanschlüsse, die entsprechend detailliert geplant werden sollten.

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