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Armin Knab Gymnasium

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Bautafel
Bauherr:Landkreis Kitzingen
Architekt:Architekten Roth und Haas, Eibelstadt
Fachberatung:Mario Franke und Klaus Estenfelder, Knauf Gips KG
Verarbeiter:Fassade: MDD Stuck GmbH, Hechingen; Trockenbau: Raum und Schrift Maler GmbH, Chemnitz; Boden: Hofmann Fußbodenbau GmbH & Co. KG, Neutraubling
Baujahr:1960
Fotograf:Andi Albert
Bauaufgaben: Deckengestaltung,
Wärmedämmung,
Brandschutz,
Schallschutz
Produkte:Acoustic design boards, Knauf Grundol, Knauf Quix-XL, Jalousie boxes, Knauf Floor Screed
Systeme:Warm-Wand Basis, Warm-Wand Duo, EPS-Dämmstoff mit Knauf Duo-Kleber, Ständerkonstruktion W112, Knauf Brandwand W131, Knauf Brandschutzdecke D112

Laute Räume, im Brandfall gefährdete Konstruktionen, hohe Heizkosten: Die Mängelliste des Armin-Knab-Gymnasiums Kitzingen ist symptomatisch für viele Schulbauten aus den 60er Jahren. Und wie bei vielen dieser Bauten konnte auch Kitzingen durch eine Sanierung – im laufenden Betrieb – und einen zusätzlichen Erweiterungsbau wieder auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Die bestehenden Räume wurden neu organisiert, Raumaufteilungen optimiert, die Funktionsabläufe für den künftigen Schulablauf verbessert und die Barrierefreiheit der Räume gesichert bzw. durch Umbauten ermöglicht. Die im Hinblick auf den baulichen Brandschutz problematische offene Treppenhalle wurde aufgegeben und durch zwei neue Treppenhäuser im Nordwesten und Nordosten ersetzt. Im ersten Stock des Bestands findet nun die neue Pausenhalle Platz – auf der gleichen Ebene wie der Pausenhof. Ihr vorgelagert ist der viergeschossige Neubau, in dessen Obergeschoss naturwissenschaftliche Räume mit hohem Installationsaufwand untergebracht sind.

Den Geräuschpegel in den lauten Räumen des Altbaus und den lärmintensiveren Zonen des neuen Trakts dämmen nun Akustikdesignlochplatten. Und gegen vergraute Mauern und hohe Heizkosten half eine energetische Sanierung, in der unter anderem Fenster ausgetauscht und Fassaden durch ein 180 mm dickes Wärmedämmverbundsystem mit EPS-Dämmstoff (l = 0,35) optimiert wurden.

Lösung

Im Neubau und an bis dahin ungedämmten Außenfronten des Bestands kam das System Knauf Warm-Wand Basis mit 180 mm Dicke zum Einsatz. Wände, die bereits eine – wenn auch dünne – Dämmschicht aufwiesen, wurden mit dem innovativen und allgemein bauaufsichtlich zugelassenem System Knauf Warm-Wand Duo aufgedoppelt, so dass die Gesamtdämmschichtdicke nun ebenfalls 180 mm aufweist. Der Sockelbereich ist mit den wärmebrückenfreien Sockelelementen Knauf Quix-XL in der jeweils benötigten Dämmstoffstärke ausgebildet.

Das Innenleben des Gebäudes wurde im Zuge der Sanierungsarbeiten ebenfalls an heutige Anforderungen angepasst. Zu kleine Klassenzimmer wurden vergrößert, zu große unterteilt, Verwaltung und Toiletten neu konzipiert. Statisch nicht mehr akzeptable respektive aufgrund des zu hohen Eigengewichtes und der heutzutage höheren Verkehrslasten durchsackungsgefährdete Mauern wurden abgerissen und durch Trockenbaukonstruktionen ersetzt. Dabei kamen in der Regel klassische, mit Bauplatten beplankte 15 cm dicke Ständerkonstruktionen W112 zum Einsatz. In der Sporthalle verbauten Monteure eine Knauf-Brandwand W131 mit Stahlblecheinlage, um den heutigen Brandschutzbedingungen nach F 90 gerecht zu werden.

Parallel zu den Wänden wurden auch Böden und Decken saniert: Brüchige oder zu dünne Estriche ersetzt Knauf-Fliesestrich. In den Klassenzimmern senken quadratisch gelochte Akustikdesignplatten den Schall. In den Fluren mussten neben den akustischen Anforderungen auch brandschutztechnische (F 90) integriert werden, da die bestehenden Rippendecken des Rohbaus letztere nicht erfüllten. Entsprechend ist die Deckenkonstruktion in diesen Bereichen nach dem Knauf-Prinzip Decke unter Decke zweischichtig aufgebaut. Die Betonrippendecke wurde mit einer Knauf Brandschutzdecke D112 mit Fireboard-Platten auf F90 aufgerüstet. Im Neubau herrschen Sichtbetondecken und –wände vor. Den Schall dämpfen auch hier akustisch wirksame Lochplatten, die in Form von Randfriesen gestalterische Akzente an den Decken der Klassenzimmer setzen.

Details

Das Armin Knab Gymnasium in Kitzingen kann sich nach der Sanierung rühmen, energetisch, akustisch und auch optisch mit jedem Neubau mithalten zu können.

Es fand eine Neuorganisation der Räume statt. Die bestehenden Räume wurden so umgebaut, dass ein problemloser Unterricht möglich ist.​ Brandanfällige Bereiche wurden aufgelöst und geschickt ersetzt. Außerdem wurde ein komplett neues Gebäude angebaut, in das die naturwissenschaftlichen Klassenzimmer mit hohem Installationsaufwand untergebracht wurden. In lärmintensiveren Zonen verhelfen nun Akustikdesignlochplatten zu mehr Ruhe im Schulgebäude. Gegen Wärmeverlust wurde eine energetische Sanierung durchgeführt, bei der ein 180 mm dickes Wärmedämmverbundsystem zum Einsatz gekommen ist und Fenster ausgetauscht wurden.

Standort

Armin Knab Gymnasium

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Verwendetes Produkt

Grundol

Grundol

Siliconverstärkter Tiefengrund E.L.F.