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Brandwand in Lagerhalle, Lübeck

Brandwand in Lagerhalle, Lübeck

Schlanker Brandschutz, sicher und stabil

Brandwand in Lagerhalle, Lübeck
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Bautafel
Bauherr:Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH, Hamburg
Architekt:sso schünemann soltau architekten part gmbh bda, Lübeck
Fachberatung:Arne Eggers, Knauf Gips KG
Verarbeiter:Kruse + Reger, Lübeck
Baujahr:2020
Fotograf:Stefan Klein
Bauaufgabe: Brandschutz

„Aus 1 mach‘ 2“, hieß es bei der Umnutzung einer großen Lagerhalle im Lübecker Hansepark. Aktuelle brandschutzrechtliche Gründe hatten die Unterteilung in zwei getrennte Einheiten notwendig gemacht. Hier konnte die Knauf Brandwand W131 ihre vielfältigen Vorzüge unter Beweis stellen – inklusive einem real im Brandversuch geprüften gleitenden Deckenanschluss mit bis zu 40 mm Deckendurchbiegung.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Im Hansepark Lübeck in der Roggenhorster Straße musste aus aktuellen brandschutzrechtlichen Gründen eine große Halle mit einer Raumhöhe von 7,80 m in zwei Einheiten von 2.000 m² und 1.450 m² unterteilt werden. Der Bauherr, die Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH, vertreten durch die Hansainvest Real Assets GmbH Hamburg, ließ von Dezember 2018 bis Juni 2021 eine brandschutzrechtliche Sanierung vornehmen. Bei dem Projekt im Hansepark musste zusätzlich zum Aufbau der Brandwand die aus statischen Gründen neu eingefügten Stahlträger brandschutztechnisch verkleidet werden. Außerdem war ein gleitender Deckenanschluss von 20 bis 30 mm Vorgabe.

Lösung

Mit der Ausführung der Knauf Brandwand W131 wurde im Februar 2020 begonnen. Sven König, Architekt und Projektleiter bei sso schünemann soltau architekten bda aus Lübeck, erklärt: „Der große Vorteil des Knauf Systems ist die geringe Last. Eine standardmäßig gemauerte F90-Brandwand hätte so große Extralasten generiert, dass dies unter anderem zusätzliche aufwendige Streifenfundamente zur Folge gehabt hätte.“ Das zu integrierende 3 x 3 m F90/RS Brandschutz-Schiebetor konnte realisiert werden, indem in einem kleinen Teilbereich ein Ortbeton-Bauteil ausgeführt wurde, was anschlusstechnisch bei der Knauf Brandwand W131 kein Problem ist.

Der Auftrag zur Ausführung ging an den Fachunternehmer Kruse + Reger aus Lübeck, der bereits seit 22 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet Brandschutz hat. Bei dem Projekt im Hansepark musste zusätzlich zum Aufbau der Brandwand die aus statischen Gründen neu eingefügten Stahlträger brandschutztechnisch verkleidet werden. „Außerdem war ein gleitender Deckenanschluss von 20 bis 30 mm Vorgabe“, erklärt Firmeninhaber Detlef Kruse. Knapp 230 m² misst die Brandwand zur Unterteilung der Halle. Zirka 800 m² Diamant Steel-Platten wurden dafür auf der Baustelle verarbeitet.

Im Unterschied zu üblichen Metallständerwänden musste der Achsabstand der CW-Profile mit 312,5 mm enger gesetzt werden, um bereits durch die Metallunterkonstruktion eine besonders hohe Stabilität zu erlangen. „Auch der Anschluss an die Bauteile – Boden, Decke und Wand – muss bei einer Brandwand stabiler sein als bei einer herkömmlichen Trockenwand“, erklärt Ursula Schroll. Jede Seite wurde mit zwei Lagen Diamant-Steel beplankt. Die Befestigung der Platten auf den Profilen erfolgte mit Diamantschrauben XTB mit Bohrspitze. An der Decke wurde zudem im Bereich des Brandüberschlages die Knauf Massivbauplatte GKF eingesetzt, die zur Beplankung von Trockenbau-Systemen mit gesteigerten Brandschutzanforderungen vorgesehen ist. Rund 180 m² wurden insgesamt verbaut.

Standort

Brandwand in Lagerhalle, Lübeck

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Verwendetes Produkt

Diamant Steel GKFI

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