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Elbphilharmonie Hamburg

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Weiße Haut: Spektakuläre Raum- und Klangerlebnisse

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Bautafel
Bauherr:Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
Architekt:Arbeitsgemeinschaft Herzog & de Meuron, CH-Basel, und Höhler + Partner Architekten und Ingenieure, Hamburg
Fachberatung:Akustik: Yasuhisa Toyota, Nagata Acoustics, Tokyo, Los Angeles, Paris
Verarbeiter:Peuckert GmbH, Mehring (Projektsteuerung/Montage); Hasenkopf Holz + Kunststoff GmbH & Co. KG, Mehring (Herstellung und Weiterverarbeitung Wandelemente)
Baujahr:2016
Raumsysteme: Raumbildende Maßnahmen,
Deckengestaltung
Produkte:GIFAtec

Der große Konzertsaal in der Hamburger Elbphilharmonie zählt unter Musikkennern und -liebhabern zu den zehn besten Konzerthäusern weltweit. Verantwortlich dafür ist die so genannte „Weiße Haut“, die auch durch ihr charakteristisches Design für Aufsehen sorgt. Sie besteht komplett aus dem Premiumwerkstoff GIFAtec von Knauf Integral. Die über 10.000 Wandelemente aus diesen hochverdichteten Gipsfaserplatten – jedes davon individuell zu Unikaten weiterverarbeitet – sorgen für ein einzigartiges Raum- und Klangerlebnis.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Der Konzertsaal ist ein architektonisches wie bauliches Meisterstück. Die akustisch ausgeklügelte Weiße Haut macht die Elbphilharmonie zu einem der besten zehn Konzerthäuser weltweit. Vom restlichen Gebäude entkoppelt ruht der 12.500 Tonnen schwere Saal aus Schallschutzgründen auf 362 Federpaketen. Optimaler Hörgenuss auf jedem der rund 2.100 Plätze, die wie auf Weinbergterrassen rund um das Orchester angeordnet sind, war der Anspruch bei der Gestaltung der Raumarchitektur. Hierfür entwickelte der Akustiker Yasuhisa Toyota eine einzigartige Wandverkleidung mit dem Ziel, den auftreffenden Schall an jeder Stelle optimal zu leiten und zu streuen.

Lösung

Die Weiße Haut besteht zu hundert Prozent aus dem Premiumwerkstoff GIFAtec, der von Knauf Integral für das Projekt eigens in einer veränderten, nämlich helleren Zusammensetzung produziert wurde. Bis zu fünf Lagen dieser hochverdichteten Gipsfaserplatten wurden zunächst in Gesamtstärke bis zu 180 mm verleimt und anschließend mittels CNC-Fräsmaschinen bearbeitet. Nach den Vorgaben der Akustiker wurden über eine Million Muscheltäler mit einer Frästiefe von 5 - 90 mm eingefräst, die der späteren weißen Haut ihre charakteristische Oberflächenstruktur gaben. 10.287 Wandelemente entstanden auf diese Weise, jedes davon ein Unikat. U-Profile auf der Rückseite dienen dabei als Montage-Konstruktion.

Details

Mit der Elbphilharmonie auf dem ehemaligen Kaispeicher A hat die Hansestadt Hamburg ein neues kulturelles Wahrzeichen von Weltrang erhalten. Nach den Entwürfen des renommierten Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron an der westlichen Spitze der modernen HafenCity mitten in der Elbe erbaut, umfasst der Gebäudekomplex drei moderne Konzertsäle, ein Hotel sowie 45 Wohnungen und bietet mit der frei zugänglichen Plaza in 37 Metern Höhe ein unvergleichliches 360°-Panorama über die Stadt und den Hafen.

Herzstück und Aufsehen erregendes Highlight aus architektonischer wie auch gestalterischer Sicht ist der große Konzertsaal, der 2.100 Zuhörern Platz bietet. Auf Grund der zentralen Anordnung rund um die Bühne, die an Weinbergterrassen erinnert, ist jeder Platz maximal 30 Meter vom Dirigenten entfernt. Das garantiert genauso optimalen Hörgenuss wie die weltweit einzigartige Gestaltung der Raumhülle, die mit ihrer Wabenstruktur unter dem Namen „Weiße Haut“ in der Architekturwelt für Furore sorgt und Akustik auf Spitzenniveau bietet. Die Weiße Haut – konzipiert nach den Vorgaben des weltweit renommierten Akustikers Yasuhisa Toyota – ist auf rund 6.000 Quadratmeter Fläche zusammengesetzt aus 10.287 Wandelementen – jedes ein Unikat, entstanden aus bis zu fünf lagen des Premiumwerkstoffs GIFAtec von Knauf Integral.

Bautafel:

Bauherr: Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH

Generalplaner: Arbeitsgemeinschaft Herzog & de Meuron, CH-Basel, und Höhler + Partner Architekten und Ingenieure, Hamburg

Generalunternehmer: HOCHTIEF, Essen

Akustik: Yasuhisa Toyota, Nagata Acoustics, Tokyo, Los Angeles, Paris

Projektsteuerung/Montage: Peuckert GmbH, Mehring

Herstellung und Weiterverarbeitung Wandelemente: Hasenkopf Holz + Kunststoff GmbH & Co. KG, Mehring

Produkt: GIFAtec, Knauf Integral

Standort

Elbphilharmonie Hamburg

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