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Hochschule für Musik, Karlsruhe

Hochschule für Musik, Karlsruhe

Harmonische Oberflächen für saubere Klänge

Hochschule für Musik, Karlsruhe
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Bautafel
Bauherr:Land Baden-Württemberg, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe, 76131 Karlsruhe
Architekt:Architekten.3P Feuerstein Rüdenauer & Partner, Stuttgart
Fachberatung:Hans-Joachim Danielzik, Knauf Gips KG
Bauaufgabe: Deckengestaltung
Produkte:Knauf Horizonboard mit abgeflachter Kante (4AK) Knauf CW 50-Profile Knauf Cleaneo Akustikplatten (Lochbild 8/18) Knauf Diamant (12,5mm)

Bildung ist unsere Zukunft – hierin zumindest sind sich Politiker aller Parteien einig. Deshalb muss in Bildung investiert werden. An der Hochschule für Musik bietet ein neuer Multimediakomplex für ausreichend Raum für Ausbildung und Vorführungen. Der imposante Quader überzeugt mit seinen technischen Details wie 11 m hohen, frei hängenden Vorsatzschalen sowie hohen Oberflächenqualitäten.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Die Hochschule für Musik in Karlsruhe ist eine dynamische und renommierte Ausbildungsstätte. Deshalb zieht sie Studenten aus der ganzen Welt an, die hier zu Musikern, Musiktheoretikern, Komponisten und Musikjournalisten ausgebildet werden. Steigende Studentenzahlen bedeuten aber auch einen steigenden Platzbedarf. Um diesen Platz, anders als in der Vergangenheit, nicht über das Stadtgebiet Karlsruhes zu verteilen, sondern konzentriert an einem Ort zu bieten, wurde die Idee eines festen Campus geschaffen. Campus One, so der Name, soll die verschiedenen Institute und Lehrräume zusammenfassen und am Schloss Gottesaue im Südosten der Stadt konzentrieren. Neben einem neuen Unterrichtsgebäude entstand deshalb seit Mai 2010 auch ein Multimediakomplex.

Lösung

Der Neubau nach dem Entwurf von Architekten.3P Feuerstein Rüdenauer & Partner aus Stuttgart setzt sich aus zwei Teilen zusammen. An der Nordseite als langer und schmaler Riegel angelegt, beherbergt er hier im Erdgeschoss Nebenräume wie Garderobe, Umkleidebereiche und Toiletten sowie in den beiden Obergeschossen Institutsräume der Hochschule. Komplettiert wird der Neubau durch den auffälligeren Quader, der sich an der Südseite anschließt. Hier befinden sich ein Konzert- und Theatersaal mit bis zu 400 Plätzen und das Foyer sowie zusätzliche Proberäume. Anders als der lange Riegel, der eine Lochfassade mit weißem Putz als Hülle erhielt trägt der selbstbewusste Quader ein dunkles Kleid aus glänzender Keramik. Mit einem vertikalen Streifenmuster in dunklen Brauntönen verleiht sie dem kubischen Baukörper eine lebendige Erscheinung. Sie entfaltet jedoch ihre Wirkung erst durch den großen Fassadeneinschnitt an der Südseite, der den Zugang zum Gebäude markiert. Er bricht die dunkle Keramikfassade mit weißen Putzflächen auf und führt zur Glasfront, die den eigentlichen Eingang darstellt. Zudem wird der dunkle Quader durch ein ebenfalls in weiß gehaltenes Bühnenhaus für die Technik des Konzert- und Theatersaals ergänzt.

Details

Der Neubau des Multimediakomplexes beweist, dass Hochschulbau nicht nur funktional sein muss, sondern auch elegant sein kann. Dass es gelang, trotzt natürlicher Belichtung und damit einher gehenden Herausforderungen eine solch homogene und saubere Oberfläche wie im Foyer zu schaffen, sind eine Auszeichnung für Planer wie für das ausführende Unternehmen.

Standort

Hochschule für Musik, Karlsruhe


Karlsruhe
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