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Kirchheim

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Weniger Energieverbrauch, mehr Wohnkomfort

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Bautafel
Bauherr:Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG, Kirchheim unter Teck
Fachberatung:Markus Brosch, Bernd Knölle, Knauf Gips KG
Bauaufgaben: Wärmedämmung,
Putz und Fassade
Systeme:Warm-Wand Basis

Mehrwert für die Mitglieder schaffen und das genossenschaftliche Wohnen nachhaltig für alle Altersgruppen ermöglichen: Das war und ist die Strategie der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG. Ein Großteil der rund 1.600 Wohnungen stammt aus den 1950er- bis 70er-Jahren, sodass die Themen Instandhaltung und Modernisierung bei den Aktivitäten eine große Rolle spielen. Eine zeitgemäße Wärmedämmung und einen neuen Look erhielten unlängst vier Wohngebäude im Gräfenbergweg in Kirchheim. Dadurch wurde der Endenergieverbrauch deutlich gesenkt und der Wohnkomfort spürbar gesteigert.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, berücksichtigt die Genossenschaft bei ihren Planungen die demografische Entwicklung und gestaltet deshalb einen Großteil der Bestandswohnungen so, dass diese „von Menschen aller Altersgruppen“ bewohnt werden können. Insgesamt flossen 2013 rund vier Millionen Euro in laufende Reparaturen, Umzugswohnungen, Sanierung im Bestand (900.000 Euro) und Modernisierungen (2.000.000 Euro). Zur Finanzierung der energetischen Sanierungen nimmt die Kreisbau unter anderem zinsgünstige Fördermittel aus dem KfW-Programm in Anspruch. Mit der Erstellung der Energieausweise ist das Büro für Bautechnik und Gebäudeenergieberatung Gerd Kicherer aus Beuren beauftragt.

Lösung

Zu den 2013 realisierten Projekten gehört die Modernisierung von vier Gebäuden im Gräfenbergweg in Kirchheim aus dem Jahr 1962 mit insgesamt 96 Wohnungen – und zwar unter optischen wie auch energetischen Aspekten. Zum einen konnte durch ein Knauf Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) der Endenergiebedarf auf unter 100 kWh/m² und Jahr gesenkt, zum anderen durch das Anbringen neuer, größerer Balkone zusätzlich der Wohnkomfort gesteigert werden. Anstatt drei stehen den Mietern nun acht Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Insgesamt investierte die Kreisbaugenossenschaft rund 1,8 Millionen Euro in den Erhalt der Gebäude; 750.000 Euro davon entfielen auf die Fassadendämmung. Zur Umsetzung wurde ein KfW-Kredit „Energieeffizient Sanieren“ beantragt; die restliche Summe aus Eigenmitteln finanziert.

In den Jahren zuvor waren im Gräfenbergweg bereits kleinere Sanierungsmaßnahmen erfolgt: So wurden 1998 die Fenster ausgetauscht, im Jahr 2000 erfolgte die Dämmung der obersten Geschossdecken, zehn Jahre später wurden auch die Kellerdecken gedämmt. Als größte Schwachstellen erwiesen sich die Balkonplatteneinbindung an der Geschossdecke (Wärmebrücke) sowie die unzureichende Dämmung an der Deckenstirn. Auch gab es Schimmelprobleme in den Wohnungen. Lippmann: „Unser Ziel war der Gesundheitsschutz der Bewohner, aber auch eine Reduktion der Heizkosten durch eine wärmebrückenfreie Fassadenhülle und damit eine Wohnwertsteigerung.“

Details

Mehrwert für die Mitglieder schaffen und das genossenschaftliche Wohnen nachhaltig für alle Altersgruppen ermöglichen: Das war und ist die Strategie der Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG. Ein Großteil der rund 1.600 Wohnungen stammt aus den 1950er- bis 70er-Jahren, sodass die Themen Instandhaltung und Modernisierung bei den Aktivitäten eine große Rolle spielen. Eine zeitgemäße Wärmedämmung und einen neuen Look erhielten unlängst vier Wohngebäude im Gräfenbergweg in Kirchheim. Dadurch wurde der Endenergieverbrauch deutlich gesenkt und der Wohnkomfort spürbar gesteigert.

Standort

Kirchheim

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