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Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen

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Präzise Umlaufbahn

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Bautafel
Bauherr:Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. München
Architekt:Carpus+Partner AG, Aachen
Verarbeiter:Ruben Peter Ausbau GmbH, 98593 Floh-Seligenthal
Baujahr:2014
Fotograf:Andreas Braun
Raumsysteme: Raumbildende Maßnahmen,
Deckengestaltung,
Schallschutz
Produkte:Formteile, Cleaneo Akustik Linear

Die spektakulären Deckenellipsen im neu gebauten Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen symbolisieren den Flug der Raumsonde Rosetta zum Kometen Churyumov-Gerasimenko. Das komplexe Deckendesign ließ sich nur Dank präzise vorgefertigter Trockenbautechnik von Knauf realisieren.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Gebannt schaute die Welt am 12. November zu, als die Raumsonde Rosetta die Landeeinheit Philae auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko – kurz „Chury“ absetzte. Besonders groß war die Spannung in Göttingen, schließlich war Philae am dortigen Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) mit entwickelt worden.

Der im Frühjahr 2014 bezogene und nach den Plänen von Carpus+Partner realisierte Institutsneubau gibt im zweigeschossigen Foyer die gestalterische Antwort der Architekten auf den Flug der Sonde. In der Decke sind drei große elliptische Felder mit unterschiedlichen Höhenniveaus eingeschnitten. Die Ellipsen erinnern an die Planetenbahnen des Sonnensystems. Oberlichter im Zentrum der Ellipsenkonstruktionen symbolisieren jeweils die Sonne. Da sich kein Punkt der eleganten Krümmungen mit üblichen Messzeugen ermitteln ließ, war die komplexe Deckenkonstruktion mit üblichem Aufwand nicht realisierbar.

Lösung

Ekkehard Scholz, Spezialist für komplexe Decken bei Knauf, beriet das ausführende Fachunternehmen Ruben Peter Ausbau und übergab das Projekt an seine Kollegen der Abteilung Sonderkalkulation und Objekte (SOKO) zur weiteren Ausarbeitung der Werk- und Montageplanung. Die Techniker von Knauf in Iphofen unterteilten die Ellipsen in einzelne Plattenabschnitte und frästen die feinen Krümmungen Dank CNC-Steuerung auf den Millimeter genau heraus. Für die drei bis zu 8,70 Meter ausgedehnten Ellipsen wurden insgesamt 125 Gipsplattensegmente gefräst. Die meisten davon erhielten Verstärkungen aus ebenfalls elliptisch gefrästen GKB- und OSB-Streifen.

Abgesehen von der Aufsehen erregenden Optik trägt die Decke im Foyer entscheidend zur gelungenen Raumakustik bei. Basierend auf einem von den Architekten veranlassten akustischen Gutachten wurde der Schallabsorptionsgrad von 80 Prozent vorgegeben – umgesetzt mit Knauf Cleaneo Akustik Linear-Lochplatten des Typs 12/25 in Quadratlochung.

Standort

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen

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Verwendetes Produkt

Cleaneo linear

Cleaneo linear

Gelochte Gipsplatte mit spachtelfreier Kante für Schallabsorption