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Musikbar Charlie, München

Musikbar Charlie, München

Innen Clubmusik, außen Stille

Bautafel
Bauherr:Sanjirobe GbR, München
Architekt:Schallschutzkonzept: Akustikbüro Schwartzenberger u. Burkhart, Pöcking
Fachberatung:Jochen Seidel und Bernhard Bredl; Matthias Kratzer,Knauf Insulation Gm
Verarbeiter:Graber GmbH, Rimsting
Baujahr:2012
Fotograf:Bernd Ducke
Bauaufgabe: Schallschutz
Produkte:Silentboard, Diamant
Systeme:Knauf Cubo

Normalerweise dient das frei stehende Raum-in-Raum-Konzept Cubo dazu, in großen Räumen Büros, Küchen oder Besprechungsräume zu schaffen. Für eine Musikbar in München wandelte Knauf die Lösung zur Schallschutzvariante um. Mit herausragendem Erfolg.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Eine Musikbar in einem Wohnhaus? Musik mit bis zu 95 dB Lautstärke nur ein Stockwerk unter einem Schlafzimmer? Lautes Tanzvergnügen in direkter Nachbarschaft zu Ruhe suchenden Menschen? Das muss klappen, befanden die Geschäftsführer der Sanjirobe GbR. Sie verließen sich auf das Knauf Cubo-Konzept, einer Raum-in-Raum-Lösung, die den Schall innerhalb der damit gebildeten Grenzen hält.

Eine 28 m lange, rund 4 m breite und etwa 4 m hohe ehe¬malige Kegelbahn in einem Kellergeschoss in der Schyren¬straße in München ist das Zuhause der neuen Musikbar Charlie, in der bis tief in die Nacht hinein getanzt werden darf. Im Stockwerk darüber wohnen Menschen und genießen abends ihre wohlverdiente Ruhe. Entsprechend hart waren die Anforderungen an den Schallpegel innerhalb der Räum¬lichkeiten.

Lösung

Normalerweise wäre in diesem Fall eine Vorsatzschale zum Einsatz gekommen, um die akustischen Bedingungen zu optimieren. Allerdings hätten die Verbindungspunkte zum Rohbau – dort, wo die Konstruktion montiert ist – Schallbrü¬cken dargestellt, sodass die Gefahr bestanden hätte, dass über diese Punkte Geräusche übertragen worden wären. Stattdessen riet Bernhard Bredl, Gebietsleiter Trockenbau von Knauf, Iphofen, zu Cubo. Dieses Raum-in-Raum-System dient im Regelfall dazu, frei stehende Räume im Inneren von Hallen oder größeren Gebäuden aufzustellen. Büros, Sanitärzellen und Küchen finden beispielsweise darin Platz, ohne dass an den Seitenwänden oder an der Decke eine Befesti¬gung notwendig wäre.

In der Schyrenstraße dient die Knauf Lösung als Rundum-Vorsatzschale, die von der mit der Ausführung des Projekts beauftragten Graber GmbH aus Rimsting beinahe raumfül¬lend in den vorhandenen Raum gestellt wurde. Die einzig noch mögliche Schallübertragung verläuft daher über den Luftraum. Im Gegensatz zu den regulären, frei stehenden Cubo-Sys¬temen ist die in der Musikbar verwendete Variante nur von innen beplankt. Ihr Skelett basiert auf einem Rahmen aus Cubo Systemstützen, deren oberen Enden mit umlaufenden UA-Profilen verbunden sind. Wände und Decken, mit denen der Rahmen anschließend ausgefacht wird, dienen gleichzeitig zur Aussteifung des Systems. Das Ständerwerk setzt sich aus 100er CW-Profilen an den Wänden und 125er UA-Profilen an der Decke zusammen. Auch die Beplankung wurde so optimiert, dass höchstmöglicher Schallschutz gewährleistet ist. Sie besteht aus drei Lagen Gipsplatten: eine Lage 18 mm Diamant und zwei Lagen 12,5 mm Silentboard. Das Flächengewicht aus diesem Trio sum¬miert sich auf 53 kg/m².

Details

Normalerweise dient das frei stehende Raum-in-Raum-Konzept Cubo dazu, in großen Räumen Büros, Küchen oder Besprechungsräume zu schaffen. Für eine Musikbar in München wandelte Knauf die Lösung zur Schallschutzvariante um. Mit herausragendem Erfolg.

Standort

Musikbar Charlie, München

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Verwendete Produkte

  • Diamant GKFI
    Robuster Alleskönner für leistungsstarken Trockenbau  Diamant GKFI
  • Silentboard GKF
    Gipsplatte für außergewöhnlichen Schallschutz im Trockenbau  Silentboard GKF