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Regieraum, Campus Dieburg

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Falttechnik für die beste Akustik

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Bautafel
Bauherr:Hochschule Darmstadt
Verarbeiter:Meisterschüler der Bundesfachschule für Stuckateure an der Johann-Jakob-Widmann-Schule, Heilbronn
Baujahr:2018
Fotograf:Kristof Lemp
Sonstiges:Für den Entwurf und die Umsetzung der Neugestaltung des Regieraums am Campus Dieburg wurden die beiden Studentinnen Marie-Christine Schmidt (Wolf) und Vanina Dyankova beim Hochschulpreis 2018 der Hochschulinitiative Moderner Aus- und Leichtbau mit einem von drei Hauptpreisen ausgezeichnet.
Bauaufgaben: Falt- und Biegetechnik,
Schallschutz und Akustik
Produkte:Cleaneo Akustik, Diamant, Heradesign

Mithilfe von Knauf Trockenbau-Technologie wandelte sich auf dem Campus Dieburg der Hochschule Darmstadt ein nicht mehr funktionsfähiger Regieraum in ein hochmodernes Studio. Studierende aus Architektur und Innenarchitektur arbeiteten Hand-in-Hand mit Stuckateur-Meisterschülern und einem Raumakustiker. Das akustisch wie gestalterisch überzeugende Projekt wurde mit dem Hochschulpreis 2018 ausgezeichnet.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Die Lamellenwände erinnern an einen Equalizer in einem Mischpult. Ein solches zentrales Produktionsmischpult steht mitten im neu gestalteten Tonstudio, das von den Studierenden des Fachbereichs Media im Studiengang Sound and Music Production (B.A.) der Hochschule begeistert genutzt wird. Der alte Regieraum am Hochschulstandort Dieburg war für Aufnahmezwecke unbrauchbar geworden: Die Nachhallzeiten waren schlecht, es gab Schallübertragungen aus Nachbarräumen, Einbauten klapperten und schwangen in bestimmten Frequenzbereichen. Aber auch die Raum- und Lichtgestaltung wies Defizite auf.

Lösung

Die notwendige Neugestaltung des Tonstudios bot sich perfekt an als praktisches Übungsfeld in Form einer Semesteraufgabe im Fach „Integraler Ausbau, Master Innenarchitektur“. Unter dem Titel „Akustik im Raum“ formulierten die Studierenden ihre Vision, dass „die Studios nicht nur akustisch auf sehr hohem Niveau funktionieren, sondern auch architektonisch dem Lebensgefühl der Studierenden entsprechen.

Betreut wurde die studentische Projektgruppe aus Architektur- und Mediastudierenden von Prof. Moritz Bergfeld, Prof. Dipl.-Ing. Architektin BDA Kerstin Schultz und Ingenieuren aus dem Bereich Media, Music und Sound Production sowie der Raumakustik. Ein interdisziplinäres Projektteam sollte sich um die Berücksichtigung der vielfältigen Belange und die Umsetzung kümmern. Dabei konnte die Hochschule Darmstadt auf eine seit Jahren bewährte Zusammenarbeit mit der Bundesfachschule für angehenden Meister im Stuckateurhandwerk an der Johann-Jakob-Widmann-Schule in Heilbronn bauen.

Die Studierenden entwickelten ein Raum-im-Raum-Konzept und planten und entwarfen eine frei geformte, funktionale innere Hülle. Dies ermöglicht es, den Regieraum von den Umgebungsgeräuschen zu entkoppeln. Sämtliche Wände der neuen Raumhülle stehen in einem Winkel von < 90° zueinander, um Flatterechos auszuschließen. Die leicht schräg gestellte Wand im Eingangsbereich bildet eine Pufferzone mit Sitzmodul und Garderobe. Lamellen aus Gipsplatten an den Trockenbauwänden waren entscheidend, um die hohen akustischen Anforderungen eines Tonstudios erfüllen zu können.

Bei der Umsetzung des Akustikprojekts waren die Stuckateurmeisterschüler der Bundesfachschule in Heilbronn als erfahrene Praktiker gefragt. Sie fertigten Lamellen aus Knauf Gipsplatten GKF 12,5 mm. Die Gipsplatten wurden gefräst und gefaltet, so dass eine doppelte Gipsplattenstruktur entstand. Zwischen die Lamellen kamen 25 mm dicke Holzwolle-Akustikplatten HERADESIGN® macro von Knauf AMF, hinterfüttert mit einer 25 mm starken Dämmschicht aus Holzwolle. Der Wandunterbau besteht aus Metallständerwänden, die mit Knauf Diamant Gipsplatten beplankt wurden. Von der Decke wurden die schallabsorbierenden gelochten Gipsplatten Knauf Cleaneo in 12,5 mm mit fugenloser Optik und durchlaufender Lochung abgehängt.

Details

Mithilfe von Knauf Trockenbau-Technologie wandelte sich auf dem Campus Dieburg der Hochschule Darmstadt ein nicht mehr funktionsfähiger Regieraum in ein hochmodernes Studio. Studierende aus Architektur und Innenarchitektur arbeiteten Hand-in-Hand mit Stuckateur-Meisterschülern und einem Raumakustiker. Das akustisch wie gestalterisch überzeugende Projekt wurde mit dem Hochschulpreis 2018 ausgezeichnet.

Standort

Regieraum, Campus Dieburg

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