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smilike.me Kieferorthopädiezentrum, Hamburg

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Hohe Biegekunst

smilike.me Kieferorthopädiezentrum, Hamburg
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Bautafel
Bauherr:smilike.me Berlin MVZ GbR
Architekt:Ligne Architekten, Berlin
Fachberatung:Ekkehard Scholz, Objektmanager Akustiksysteme/Design, Knauf Gips KG, Iphofen
Verarbeiter:Lüdke Ausbau GmbH, Hamburg
Baujahr:2017
Fotograf:Dirk Masbaum
Bauaufgabe: Falt- und Biegetechnik
Produkte:Falt- und Biegetechnik, Formteile, Cleaneo Classic,

Die innovativen Kieferorthopädiezentren „smilike.me“ zeichnen sich durch ein modernes Raumkonzept mit hellen, freundlichen Behandlungsräumen und loungeartigen Wartebereichen aus. Herzstück und Eyecatcher ist ein futuristisch anmutendes Infocenter, das als geschlossene Raumzelle (Centerpiece) mitten im Raum steht. Die dreidimensionale Sonderkonstruktion wurde von Knauf in Spantenbauweise mit Trockenbauprofilen nach Architektenplan spezialangefertigt.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Das Raumkonzept des Berliner Architekturbüro „Ligne Architekten“ setzte die innovative Zahnorthopädie der smilike.me-Zentren in eine hochmoderne Raumgestaltung mit einem großzügig-hellen und zugleich gemütlich wirkenden Raumkonzept um. Mittendrin sollte ein Informations- und Beratungszentrum entstehen, das die Blicke auf sich zieht und einladend wirkt. Gleichzeitig sollte der Raum eine diskrete Atmosphäre ausstrahlen und gewährleisten. Aus dieser Vorgabe entstand die Idee, eine freistehende, abgekoppelte Raumzelle in Trockenbauweise zu gestalten, von den Architekten auch „Centerpiece“ genannt. Anika Wolff, Geschäftsführerin von Ligne Architekten, Berlin, erläutert: „Das Centerpiece zoniert den Showroom und schirmt die dahinterliegenden hellen, durch Glaswände abgegrenzten Behandlungsräume gegen den Wartebereich ab.“ Der Raumkörper sollte aus passgenauen Einzelteilen bestehen, die gut und zügig vor Ort auf- und abzubauen und einfach zu transportieren sein mussten. Eine weitere Herausforderung war, dass die freistehende Raumzelle ohne Anbindung an Wand oder Decke eine gewisse Stabilität haben und die Akustik stimmen musste.

Lösung

Die weiße, eiförmige, freistehende Raumzelle inmitten des smilike.me-Zentrums ist ein echter Eyecatcher, durch den beleuchteten, zurückspringenden Sockel scheint sie zu schweben. In dem kokonartigen, schallgedämmten Raum im Raum finden in angenehmer Atmosphäre lockere Beratungsgespräche und Präsentationen mit modernen Informationsmedien statt. „Wir hatten nur neun Quadratmeter Grundfläche für das Centerpiece zur Verfügung und tüftelten verschiedene 3-D-Modelle aus. Durch die ovale Form mit den organischen Rundungen und der eiförmigen Öffnung nach oben wirkt es großzügig, so dass man das Gefühl hat, in einem großen Raum zu sitzen“, beschreibt Anika Wolff. Licht bringt auch das eingepasste große Fenster vorne, durch das auch der 3-D-Drucker zu sehen, mit dem die neuartigen Zahnkorrekturschienen hergestellt werden. Mineralwolledämmplatten dämpfen bei dem komplett entkoppelten, freistehenden Infocenter zusätzlich den Schall von außen und sorgen für diskrete Unterhaltung. Eine Deckensystemplatte Knauf Cleaneo Akustik mit integrierter Lüftung über dem Besprechungstischchen reguliert die Sprachverständlichkeit. Über dem Centerpiece schweben Deckensegel mit verschiedenen Lichtvouten und Effektleuchten.

Das Sonderformteil wurde von der „Abteilung Sonderkalkulation und Objekte“, kurz „SOKO“, im Knauf Werk aus Einzelteilen im Detail geplant vorgefertigt, nach den urheberrechtlich geschützten Plänen von Anika Wolff, Ligne Architekten. „Das Centerpiece im smilike.me-Zentrum ist ein Trockenbauprojekt in höchster Komplexität. Es ist in alle möglichen Richtungen dreidimensional gebogen mit Biegeradien, die an der Grenze des Machbaren sind“, erläutert Knauf Außendienstmitarbeiter Ekkehard Scholz. Die dreidimensionale Konstruktion aus Holzspanten mit Metallprofilen erinnert an ein Bootsskelett und ist mit 6 mm dicken Knauf Formplatten GKB dreifach beplankt. Ringanker aus verleimten MDF-Platten, mit Zapfverbindung eingepasst, verschraubt und verleimt, stabilisieren den Körper an den Rundungen. Das macht die Konstruktion äußerst stabil. Sämtliche Ausschnitte für Elektroleitungen sowie die Leerrohre wurden werksseitig in die Spantenkonstruktion eingebracht. Die Trockenbauhülle innen und außen wurde in der Qualitätsstufe Q4 gespachtelt und in einem hellen, weißen Farbton beschichtet, so wirkt das Objekt auch bei Streiflichteinfall perfekt glatt. Auch die umgebenden Wände wurden in Trockenbau ausge-führt, aus Formteilen mit abgerundeter Vorsatzschale. Sie erfüllen den Brandschutz F90.

Standort

smilike.me Kieferorthopädiezentrum, Hamburg

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