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Standesamt, Koblenz

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An der abgehängten Decke aufgehängt

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Bautafel
Bauherr:Stadtverwaltung Koblenz
Architekt:Stadtverwaltung Koblenz, Amt 65 / Zentrales Gebäudemanagement
Fachplanung:Bauleitung: Merwald + Partner mbB, Koblenz
Fachberatung:Christoph Pütz, Gebietsleiter Trockenbausysteme, Verkaufsgebiet West, Knauf Gips KG
Verarbeiter:Wiederstein Trockenbau GmbH, Pfaffenheck
Baujahr:2021
Fotograf:Sigi Lustenberger
Bauaufgaben: Deckengestaltung,
Brandschutz,
Schallschutz und Akustik
Produkte:Cleaneo Module Unity 18/15/20; Cleaneo Classic Streulochung RE

Wer in Koblenz heiraten möchte, muss dazu ins Jesuitenkolleg: Das in Teilbereichen noch aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde vor geraumer Zeit als Rathaus umgenutzt. Für das im sogenannten Rathausgebäude I untergebrachte Standesamt ließ die Stadtverwaltung nun im Bestand die Räume der ehemaligen Poststelle und Druckerei zu Büros umbauen. Dazu mussten die historischen Holzbalkendecken brand- und schallschutztechnisch ertüchtigt werden (F 60). Weil die Balken auch als Befestigungspunkte für die Türzargen dienen, war dafür ebenfalls eine brandschutztechnisch unbedenkliche Lösung erforderlich.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Das Standesamt Koblenz befindet in einem ehemaligen Jesuitenkolleg in der Altstadt. Die Bauzeit der als Rathaus umgenutzten Räumlichkeiten datiert in Teilbereichen der Anlage bis in das 16. Jahrhundert zurück. Das Rathausgebäude I ließ die Stadt nun in Teilbereichen kernsanieren und dabei die Räume der ehemaligen Poststelle und Druckerei in Büros umbauen. Die historischen Holzbalkendecken wurden in diesem Zusammenhang brandschutztechnisch und schallschutztechnisch ertüchtigt. Zudem erforderte der Ausbau eine brandschutztechnisch unbedenkliche Lösung, um die Zargen der durchschnittlich 1,00 x 2,26 m großen Türen an der Holzbalkenkonstruktion der rund 5 m hohen Räume abhängen zu können.

Lösung

Das Rathaus I ist der Gebäudeklasse 4 zugeordnet, sodass die Nutzungseinheiten der verschiedenen Ebenen mit hochfeuerhemmenden selbstständigen Unterdecken (F60) voneinander getrennt werden mussten. Aus diesem Grund mussten die Holzbalkendecken des Bestands mit Unterdecken bekleidet werden und die großformatigen Holzbalken im 90 Grad-Winkel eingehaust. Zur Ausführung kam eine an Noniusabhängern befestigte Metallunterkonstruktion mit Trag- und Grundprofilen. Zusammen mit einer Bekleidung aus einer Lage 20 mm Massivbauplatten und einer Lage 12,5 mm GKF Piano erreicht die selbstständige Deckenkonstruktion F-60.

Sämtliche Wände wurden als Trockenbauwände ausgeführt. Die Zargen der bis zu 55 kg schweren Türen wurden mit Hilfe von statisch bemessenen Knauf UA-Anschlussprofilen an der Holzbalkendecke abgehängt. Dieses System leitet die Lasten der Türen an die Rohdecke weiter und reduziert dabei den Querschnitt der die brandschutztechnisch wirksame Bekleidung querenden Befestigung auf ein Minimum.

Nach der Montage der Türzargen und der Wandkonstruktionen, vervollständigten die Trockenbauer die Konstruktion mit einer Akustikdecke. Hier kamen jeweils an einer abgehängten Metallunterkonstruktion mit 50 mm Mineralwollauflage zwei verschiedene Systeme zum Einsatz: eine modulare Decke mit dem Knauf Cleaneo Modul Unity 18/15/20 als Beplankung in den Büros und Fluren sowie eine Beplankung aus Knauf Cleaneo Classic Streulochung RE im Eingangsbereich.

Standort

Standesamt, Koblenz

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