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Theater am Ring, Saarlouis

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Bautafel
Architekt:VALENTINY hvp architects, Fery Hollenbach Architekten; Projektkeiter: Axel Christmann für VALENTINY hvp architects, Wolfgang Fery für Fery Hollenbach Architekten; Bauleiter: Jarrid Engel für VALENTINY hvp architects, Markus Hollenbach für Fery Hollenbach Architekten; Entwurf: VALENTINY hvp architects
Verarbeiter:Trockenbau Turmschrift und Turmfassade: burgard ausbau und fassade GmbH & Co. KG
Baujahr:2016
Fotograf:Ekkehart Reinsch
Raumsystem: Außenwand
Produkte:Aquapanel Cement Board Outdoor
Systeme:Knauf Außenwand

Das Theater am Ring ist schon seit seiner Fertigstellung im Jahr 1960 ein prägender Teil der Stadt Saarlouis. Doch das in die Jahre gekommene und zwischenzeitlich großteils leerstehende Haus bedurfte nicht nur einer ästhetischen, sondern auch einer funktionalen Überarbeitung. Dafür entwarf der luxemburgische Star-Architekt François Valentiny ein spektakuläres Konzept, das hinter einer organisch anmutenden Fassade auch die Räume neu organisiert. Gerade für die optisch auffallenden Gestaltungselemente wie das weit auskragende Dach des Hauptgebäudes, die markanten Lisenen der Turmfassade oder die weithin sichtbare Schrift aus dreieinhalb Meter großen Buchstaben auf dem Turm wurden Trockenbaulösungen der Knauf Außenwand und Knauf Außendecke mit AQUAPANEL® Technologie verwendet – als widerstandsfähige, leichte und schnell einzusetzende Materialien.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Nach dem Gewinn der entsprechenden Ausschreibung plante Valentinys Büro hvp architects die umfassende Neugestaltung. Zum einen ging es um die Belebung des Hauses, beginnend bei der Organisation des zweiten, rund 600 Personen fassenden Festsaals. „Wir haben ihn so konzipiert, dass man um das Geschehen herum sitzen kann, als U-Form, und von jedem Platz aus das Geschehen sieht“, so Valentiny. Gleichzeitig wurde der Raum durch die Freilegung der Tragstruktur vergrößert und die Akustik verbessert. Ebenfalls veränderten die Architekten das Foyer. Doch neben den beiden Sälen mit dem vorgelagerten Foyer fügte Valentiny dem Bauwerk wieder weitere Nutzungen hinzu. Mit der im Untergeschoss befindlichen Stadtbibliothek samt Zeitungsarchiv, der Volkshochschule mit ihrer Verwaltung sowie dem städtischen Kulturamt wird das Theater am Ring ein rund um die Uhr belebtes Kulturzentrum und damit ein echter städtischer Mittelpunkt.

Ein weiterer wichtiger Auftrag an die Gestalter war es, eine Form zu finden, die das Haus mit seinen beiden Gebäudeteilen als eine stimmige Einheit erscheinen lässt.

Lösung

hvp architects entwickelte eine Fassade, die an eine aus Ton ausgeschnittene Skulptur erinnert und sich um die beiden Straßenseiten des Gebäudes, am Kaiser-Friedrich-Ring und der Lothringer Straße zieht. Abgerundete, unregelmäßig angeordnete Vertiefungen im Baukörper enthalten die Fenster, ein teilweise weit auskragendes, geschwungenes Flugdach lässt einen geschützten Umgang entstehen. Die Form- und Farbgebung besticht durch einen organischen Look mit einer Sandsteinanmutung – ein etabliertes Markenzeichen von François Valentiny. Auch das Turmgebäude ist in das Fassaden- und Materialkonzept integriert. Hier sind es jedoch vor allem ausdrucksstarke Lisenen sowie der umlaufende, dreidimensional gebaute Schriftzug „Theater am Ring“, die das Bauwerk einzigartig machen. Die Realisierung von Foyer- und Turmfassade, der Außendecke und der Turmschrift wurde mit Hilfe von wetterresistenten, leichten Trockenbaulösungen möglich – ein Einsatz für die Knauf Außenwand und die Außendecke mit AQUAPANEL® Technologie.

Weithin sichtbar, ist besonders das rund 26 Meter hohe Turmgebäude identitätsstiftend für das neue Theater. Der sechsstöckige Bau wurde vollständig entkernt und auch seine Fassade überarbeitet. Der Turm hatte eine für die 1950er-Jahre typische Fassade mit einer feingliedrigen Beton-Rippenstruktur. Diese Struktur wurde formal übernommen, jedoch umgesetzt in vertikale Lisenen, die mit größerer Breite und Tiefe viel expressiver sind. Im Zuge der Arbeiten wurden Gebäudeanker gesetzt und mit Außenträgern verbunden, die dann wiederum mit U-Ankern ausgestattet wurden. Diese Metallkonstruktion konnte später von den Trockenbauern des Unternehmens Burgard aus Homburg mit AQUAPANEL® Cement Board Outdoor beplankt werden.

Die Verwendung von Zementbauplatten für diese Fassadenelemente hat viele Vorteile. So ist AQUAPANEL® Cement Board Outdoor besonders widerstandsfähig. Die Platten bestehen aus Portlandzement und Zuschlagstoffen, beidseitig sind sie mit einem Glasgittergewebe armiert. Besonders wichtig für die Verwendung im Außenbereich sind ihre bauphysikalischen Eigenschaften: Das Material ist wasser- und feuchtigkeitsbeständig und mit seinem pH-Wert von 12 auch widerstandsfähig gegen Schimmelpilzbefall. Desweiteren ist es nicht brennbar.

Standort

Theater am Ring, Saarlouis

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Verwendetes Produkt

AQUAPANEL® Cement Board Outdoor

AQUAPANEL® Cement Board Outdoor

Zementplatte für Fassaden-Renovierungen und Außendecken