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Wasserturm, Unterpleichfeld

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Zimmer mit Aussicht

Wasserturm, Unterpleichfeld
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Bautafel
Bauaufgaben: Fugenausbildung und Oberflächenqualität,
Wärmedämmung,
Brandschutz,
Fußbodensystem,
Putz und Fassade

Man müsste zaubern können. Dann würde sich jene Baracke an der nächsten Ecke in ein Schloss, dieser Bunker im Nachbarort in eine Burg, und der unwirtliche Wasserturm von nebenan in eine Wohnoase verwandeln. Und man hätte endlich das Zuhause, von dem man seit Jahren träumt. Doch weil sie nicht zaubern können, gehen viele potentielle Schloss-, Burg- und Turmbesitzer diese Wünsche gar nicht erst an. Nicht so ein Bauherr in Unterpleichfeld. Er erwarb einen ausgedienten Wasserturm und baute ihn zu seinem persönlichen Wohntraum um.

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Projektbeschreibung

Aufgabe

Natürlich musste er dabei so manches Hindernis bewältigen: Etwa eine thermisch nicht für Wohnzwecke geeigneten Fassade. Oder nicht vorhandene Fenster: Licht fiel nur durch kleine Luken ins Gebäudeinnere. Darüber hinaus waren die Außenwände des Turmes buckelig und krumm, Innenwände fehlten ganz, moderne Fußbodenaufbauten mit Dämmung und Estrich gab es schlichtweg nicht. Was es aber gab, war ein engagierter Bauherr, der zusammen mit seinem Architekten und viel Liebe zum Objekt die Aufgabenstellungen des Turmes annahm und bewältigte.

Lösung

Der unwirtlichen Fassade verordneten die Planer großzügige Fensteröffnungen und ein neue Außenhaut: ein 120 mm dickes WDVS Wärme-Dämmverbund- System, die Warmwand von Marmorit. Die vorbeschichteten Mineralfaser-Lamellenplatten wurden mit der Sprinter- Baustellenlogistik direkt auf das Gerüst geliefert und auf den Altputz gedübelt. Das System mit der Wärmeleitgruppe 040 ist in die Baustoffklasse A1 - nicht brennbar - eingereiht. Die Dämmstoff-Lamellenplatten wurden mit dem Oberputz Conni 2 beschichtet und ein Silikonharzanstrich trotzt den extremen Wetterbelastungen des 23 m hohen Turmes. Im Inneren des Eigenheimes setzten die Planer auf Knauf Systeme. Aus Kostengründen, und weil dieses System die kürzeste Bauzeit versprach. Knauf Fließestrich glich die unebenen Böden aus, die darin verlegte Fußbodenheizung hält Zimmer und Füße warm. Knauf Gipskalkputz glättet die unebenen Mauern des Bestandes und verleiht den Wandflächen im großzügigen Wohn- und Esstrakt Struktur. Mit Gipsplatten beplankte Metallständerwandkonstruktionen trennen in den einzelnen Geschossen geräumige Zimmer ab. Die Wände verlaufen mal gerade, mal als Kurve, mal um die Hauptträger des Turms herum. Gerade so, wie es die ideale Einteilung des idealen Eigenheimes erforderte. Denn das ist der einst so unwirtliche Wasserturm inzwischen geworden. Ein Wohntraum, dessen feuchtkühle Vergangenheit sich einfach in Luft aufgelöst hat. Ganz ohne Zauberei.

Details

Umwidmung Wasserturm zu Wohnhaus, Unterpleichfeld. Der Kegelstumpf mit ca. 10 m Durchmesser und einer Höhe von 23 m, mit insgesamt 6 Geschossen, trug im 3. und 4. Obergeschoss einen Stahlbetonbehälter mit ca. 350 m³ Volumen als Hochbehälter für die gemeindliche Wasserversorgung. Die Nutzung als Einfamilienwohnhaus unterhalb der Hochhausgrenze nach bayrischer Bauordnung erlaubt die Einstufung als Gebäude mittlerer Höhe. Somit konnte auf ein rauchdichtes Fluchttreppenhaus verzichtet werden.

Leistung

  • Raumprogramm mit Knauf Metallständerwänden W112.
  • Ver- und Entsorgung Bäder mit Knauf Installationswand W115 und Vorwandinstallation.
  • Fußbodenheizkonstruktion mit Knauf Fließestrich FE80.
  • Putzarbeiten auf tragfähigen Untergrund mit Knauf Maschinenputz MP75 G/F in Filzputzstruktur.
  • Warmwandsystem Volamit, 120 mm Dämmstoffdicke.
  • Oberputz Conni S, wasserabweisender Silikonharz- strukturputz für dauerhaften Schlagregenschutz.

Standort

Wasserturm, Unterpleichfeld

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