Knauf Knauf

Schlanker Brandschutz, sicher und stabil

Lübeck Brandwand
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„Aus 1 mach 2“ hieß es bei der Umnutzung einer großen Lagerhalle im Lübecker Hansepark. Aktuelle brandschutzrechtliche Gründe hatten die Unterteilung in zwei getrennte Einheiten notwendig gemacht. Hier konnte die Knauf Brandwand W131 ihre vielfältigen Vorzüge unter Beweis stellen – inklusive einem real im Brandversuch geprüften gleitenden Deckenanschluss mit bis zu 40 mm Deckendurchbiegung.

Sven König, Architekt und Projektleiter bei sso schünemann soltau architekten bda aus Lübeck, erklärt: „Der große Vorteil des Knauf Systems ist die geringe Last. Eine standardmäßig gemauerte F90-Brandwand hätte so große Extralasten generiert, dass dies unter anderem zusätzliche aufwändige Streifenfundamente zur Folge gehabt hätte.“ Der Auftrag zur Ausführung ging an den Fachunternehmer Kruse + Reger aus Lübeck, der bereits seit 22 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet Brandschutz hat und sich durch Hersteller-Fortbildungen regelmäßig in dem Bereich auf dem Laufenden hält. Firmeninhaber Detlef Kruse erläutert: „Gerade beim Brandschutz gibt es immer wieder Änderungen und man ist als Fachbetrieb verpflichtet, sich 48 Stunden vor der Ausführung über die aktuellen Vorgaben und etwaige Neuerungen zu informieren. Und natürlich sind die einschlägigen Normen zu beachten.“

800 m² Diamant Steel im Einsatz

Aufträge im Bereich Brandschutz bekommt der Betrieb, der sich auf Fenster, Türen, Trocken- und Akustikbau spezialisiert hat, überwiegend durch Fachplaner, Ingenieure und Architekten – oft in Form von direkten Anfragen, aber auch durch Beteiligung an Wettbewerben. Bei dem Projekt im Hansepark mussten zusätzlich zum Aufbau der Brandwand die aus statischen Gründen neu eingefügten Stahlträger brandschutztechnisch verkleidet werden. „Außerdem war ein gleitender Deckenanschluss von 20 bis 30 mmVorgabe“, erklärt Kruse. Knapp 230 m² misst die Brandwand zur Unterteilung der Halle. Zirka 800 m² Diamant Steel-Platten wurden dafür auf der Baustelle verarbeitet.

Im Unterschied zu üblichen Metallständerwänden musste der Achsabstand der CW-Profile mit 312,5 mm enger gesetzt werden, um bereits durch die Metallunterkonstruktion eine besonders hohe Stabilität zu erlangen. Jede Seite wurde mit zwei Lagen Diamant-Steel beplankt. Die Befestigung der Platten auf den Profilen erfolgte mit Diamantschrauben XTB mit Bohrspitze. An der Decke wurde zudem im Bereich des Brand überschlages die Knauf Massivbauplatte GKF eingesetzt, die zur Beplankung von Trockenbau-Systemen mit gesteigerten Brandschutzanforderungen vorgesehen ist. Rund 180 m² wurden insgesamt verbaut.

Deutliche Vorteile bei Konstruktion und Montage

Der Fachbetrieb Kruse + Reger verarbeitet Knauf Produkte bereits seit vielen Jahren. Das Aufstellen der Brandwand W 131 mit Diamant Steel GFKI war für Detlef Kruse jedoch eine Premiere. Der robuste Alleskönner Diamant Steel schafft deutliche Montagevorteile:

Der Arbeitsgang der losen Blechmontage entfällt, Konstruktion und Materialeinkauf vereinfachen sich. Da eine Überlappung der Bleche nicht erforderlich ist, entsteht eine ebene Oberfläche, die einfach verspachtelt werden kann. Mit dem neuen System ist es erstmals möglich, eine Brandwand in EI90-M-Qualität mit nur 100 mm Wandstärke zu bauen, lautet ein weiterer Systemvorteil. Der schlanke Aufbau sichert die größtmögliche Nettonutzfläche im Gebäude. Detlef Kruse: „Es ist eine gute Werbung für unseren Betrieb, dass wir so eine Wand bauen können. Daraus ergeben sich bestimmt Folgeaufträge.“

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