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Dünnschichtige Estrichkonstruktionen auf Dämmschicht

Dünnschichtige Estrichkonstruktionen auf Dämmschicht
  • Dünnschichtige Estrichkonstruktionen auf Dämmschicht

Damit es nicht zu dicke kommt

Damit ein Estrich die vorgesehenen Nutzlasten schadenfrei tragen kann, benötigt er eine gewisse Festigkeit und eine ausreichende Dicke. Doch wie können dünnschichtige Estrichkonstruktionen funktionieren, wenn in der DIN 18560-2 die Estrichdicken festgelegt sind? Im Fachartikel gehen wir der Frage auf den Grund.

Nicht normgerecht

Soll bei einer Modernisierung der Estrich ausgetauscht werden, weil z.B. eine Fußbodenheizung gewünscht wird oder der Trittschall- oder Wärmeschutz verbessert werden soll, benötigt in der Regel die neue Fußbodenkonstruktion eine größere Aufbauhöhe, als der rückgebaute Estrich zur Verfügung stellt. Dann stellt sich schnell das Problem ein, dass Anschlusshöhen an Eingängen und Treppen oder Durchgangshöhen an Türen mit einer normgerechten Fußbodenkonstruktion nicht eingehalten werden können. Dann können sogenannte dünnschichtige (Heiz-) Estrichkonstruktionen die Lösung sein. Dies sind dann Sonderkonstruktionen, die mit dem Auftraggeber vereinbart werden müssen, da sie von den Vorgaben der Estrichnorm abweichen.

Wie können dünnschichtige Estrichkonstruktionen funktionieren, wenn in DIN 18560-2 die Estrichdicken festgelegt sind?

Sind die Angaben in der Estrichnorm falsch oder kann eine dünnschichtige Konstruktion nicht dauerhaft halten? Weder das eine noch das andere trifft zu. Die Estrichnorm berücksichtigt Standardestrichstoffe und Standarddämmstoffe. Für alle diese möglichen, unterschiedlichen Materialien müssen die genormten Konstruktionen funktionieren. Damit ist sichergestellt, dass der Estrich die Spannungen schadenfrei aufnehmen kann, die auf ihn durch die Nutzlasten, das Schwinden und die Temperaturdehnungen einwirken.

Bei den von Knauf ausgewiesenen dünnschichtigen Fußbodenkonstruktionen werden dagegen nur ausgewählte Materialien eingesetzt, mit denen optimierte Fußbodensysteme entwickelt wurden. Diese sind entsprechend geprüft hinsichtlich Tragfähigkeit, Schallschutz, Temperierung (Heizestrich) und ggf. Brandschutz. Dies sind also Systeme, die auf „Herz und Nieren“ überprüft wurden.
Die wesentlichen Kenngrößen sind dabei für Estriche die Biegezugfestigkeit, der Elastizitätsmodul (Verformbarkeit), das Abbinde- und Trockenschwinden und die Temperaturdehnung. Hier ist Knauf N 440 der ideale Estrich, da er in jeder Hinsicht als sehr „gutmütig“ bezeichnet werden kann. Beim Dämmstoff sind es Elastizitätsmodul und Schichtdicke, woraus sich der sogenannte Bettungsmodul herleitet, sowie die dynamische Steifigkeit für den Schallschutz.

Hilft eine höhere Biegefähigkeit? Welche Einschränkungen gibt es bei den Bodenbelägen? Und kann der Belag nach Jahren auch gewechselt werden, ohne den Estrich zu zerstören? Lesen Sie weiter im PDF – und speichern Sie das Dokument in Ihren Unterlagen. Natürlich finden Sie die Infos auch jederzeit hier über die Suche im Boden-Know-how zum Nachlesen.

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