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Die Kunst der Stunde Eschborn, 30.09.2021

Die Kunst der Stunde

Büro- und Gewebeimmobilie mit Knauf Außenwand WM111C.de saniert

Wer in Eschborn vom „M55“ spricht, der kommt an Christian Awe nicht vorbei. Der Berliner Maler hat im Sommer 2020 die Fassade des hoch aufragenden Bürokomplexes an der Mergenthaler Allee mit seiner Streetart-Kunst zu einem echten Hingucker aufgewertet. Das Projekt bildete den kreativen und weithin sichtbaren Abschluss der Fassadensanierung des Hochhauses, die mit der Knauf Außenwand und dem Knauf WARM-WAND Plus System auch technisch eine überzeugende Lösung präsentiert.

Eschborn ist Sitz zahlreicher bekannter Unternehmen im Einzugsbereich der Finanzmetropole Frankfurt am Main. Das heutige M55 liegt in direkter Nachbarschaft zur Deutschen Börse und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. 1972 auf einem zirka 4.400 m² großen Grundstück erbaut wurde das Gebäude als Büro- und Gewerbeimmobilie genutzt. Eigentümer und Mieter mit unterschiedlichen Anforderungen führten im Laufe der Jahrzehnte viele bauliche Veränderungen durch, unter anderem war die Haustechnik zuletzt „in einem nicht mehr beherrschbaren Zustand“, wie Hans-Georg Moog formuliert. Der Architekt wurde vom Investor mit der Sanierung des Komplexes beauftragt. „Die Modernisierung war zwingend erforderlich, um das Hochhaus wieder auf den Stand der Technik zu bringen und vermietbar zu machen. Die komplette Vorhangfassade samt alter Wärmedämmung wurde entfernt. Die Natursteinverkleidung aus Sandstein war baufällig mit deutlich sichtbaren Rissen und Brüchen in den teils absturzgefährdeten Platten. Zur Fassadensanierung gehörte auch der Einbau hochwärmedämmender Fenster, die zugleich den erforderlichen Schallschutz gewährleisten“, beschreibt Hans-Georg Moog die wichtigsten Maßnahmen.

Neue Fassade, zeitgemäße Optik

Neben der technischen Optimierung hatte die Sanierung das Ziel, mit gestalterischen Ideen an der Fassade dafür zu sorgen, dass sich M55 von der Umgebungsbebauung im Büroviertel Eschborn absetzen kann. Hans-Georg Moog: „Ursprünglich war das Gebäude mit durchlaufenden Fensterbändern konzeptioniert. Dies wurde in der neuen Entwurfsplanung durch eine Lochfassade mit sinnvoller Achsenaufteilung aufgelöst, um das Gebäude mit einer zeitgemäßen Optik auszustatten und dabei zugleich Bau- und spätere Wartungskosten zu reduzieren.“

Zügiger Bauablauf, wenig Statikaufwand

Der vorhandene Stahlbeton-Rohbau ließ dem Architekten keinen großen Spielraum für unterschiedliche Fassaden-Varianten, ohne die vorhandene Mietfläche zu verkleinern. Es musste eine schlanke, pragmatische und energieeffiziente Lösung gefunden werden. Deshalb entschieden sich Planer und Auftraggeber für die Knauf Außenwand WM111C.de – mit diesem System und den neuen Fensterelementen wurde die Fassade im Bereich der rückgebauten Fensterbänder horizontal neu aufgebaut. Die Kombination der neuen Fenster mit den dazwischen gesetzten Elementen der Knauf Außenwand gewährleistete einen zügigen Bauablauf, da keine Trocknungszeiten wie im konventionellen Rohbau eingehalten werden mussten. Ein weiterer Vorteil war laut Architekt, dass für diese Lösung eine Systemprüfung existiert und keine neue aufwändige Statik erstellt werden musste. Der Aufwand für die einzureichende Statik war somit überschaubar und in kurzer Zeit erledigt.

Insgesamt wurden beim M55 etwa 1000 m² Fassadenfläche mit der Knauf Außenwand WM111C.de erstellt und zwischen den neuen Fenstern eingebaut. Die Einfachständerkonstruktion besteht aus der AQUAPANEL® Cement Board Outdoor, der AQUAPANEL® Water Barrier, dem KAW Fassadenprofil 150, der Knauf Insulation Metallbau-Dämmplatte, den KAW Stahlwinkeln 70x135/100 an Kopf- und Fußpunkt und der inneren Beplankung mit 2 x 12,5mm Knauf Diamant. Die fluchtrechte Ausrichtung der Wand erfolgt bereits durch die Positionierung der korrosionsgeschützten UW-Profile. Die zwischenliegende Dampfbremsbahn übernimmt die Funktion der raumseitigen Luftdichtheit.

 

Untergrundprüfung fürs Dämmsystem

Zur Knauf Außenwand WM111C.de gehört das auf die AQUAPANEL Zementbauplatte geklebte Dämmsystem Knauf WARM-WAND Plus, das beim M55 zusätzlich auch auf der gesamten übrigen Betonfassade zum Einsatz kam. Beim Rückbau der alten Vorhangfassade mit darunter liegenden Dämmplatten wurde festgestellt, dass die Betonflächen eine Grundierung bzw. einen Haftvermittler aufweisen. Es musste geklärt werden, ob der so beschaffene Untergrund die notwendige Tragfähigkeit für das Wärmedämm-Verbundsystem besitzt, welche Art der Reinigung möglicherweise notwendig würde und welcher Klebemörtel optimal geeignet wäre. Um das zu ermitteln wurden mehrere Referenzflächen zur Haftzugermittlung angelegt und nach einwöchiger Trocknung entsprechender Abreißproben unterzogen. Dieses Prüfverfahren ergab, dass die Altgrundierung nicht entfernt werden muss und das System WARM-WAND Plus mit geklebten und gedübelten Mineralwolle-Lamellen MW Volamit 040 sowie Mineralwolle-Platten MW Wolle 035 plus M2 wie geplant verwendet werden konnte. Insgesamt 4500 m² Dämmung in einer Plattenstärke von 160 mm wurden am M55 verbaut. Zur Befestigung der Dämmplatten verwendete das Team des ausführenden Fachunternehmens Fritz Wiedemann & Sohn GmbH (Wiesbaden) den mineralischen Knauf Duo-Kleber und Knauf Schraubdübel STR U 2G sowie anschließend Knauf SM300 als Armierputz.

Sonnenschutz mit Perfex Jalousieschürze

Integriert in die Fassadenkonstruktion wurde im Bereich der neuen Fenster insgesamt 1250 Meter der hochdämmenden Jalousieschürze aus dem System Knauf Perfex. Damit ließen sich die vom Auftraggeber gewünschten Sonnenschutzeinrichtungen technisch sicher und harmonisch in die Dämmfassade einbauen. Das geringe Gewicht der Perfex Jalousieschürze garantiert eine besonders leichte und schnelle Montage. Die innenliegende Aluminium-Halteschiene bietet durch die langen Befestigungsschenkel zusätzliche Sicherheit im Brandfall. Das integrierte Putzabschlussprofil mit Armiergewebe sorgt für einen rationellen und unkomplizierten Baufortschritt.

Putzsystem managt Feuchtigkeit an der Fassade

Für die Schlussbeschichtung der sanierten und gedämmten M55-Fassade wurde ein System gesucht, welches die Flächen vor Algen- und Pilzbefall bzw. Mikroorganismen schützten kann, ohne dass Biozide ausgewaschen werden und ins Erdreich gelangen. Ralf Krämer, Oberbauleiter bei Fritz Wiedemann & Sohn GmbH, empfahl das System Knauf MineralAktiv - in diesem Fall die Kombination aus Knauf MineralAktiv Scheibenputz Dry (Körnung 3 mm) und Knauf MineralAktiv Farbe. Das System entzieht Algen und Pilzen die Lebensgrundlage, und das besonders umweltverträglich ohne den Einsatz bioziden Fassadenschutzes. Zu verdanken ist das einem speziellen mineralischen Bindemittel, das mehrfach wirkt: MineralAktiv führt auf die Fassade auftreffendes Regenwasser schnell von der Oberfläche ab, nimmt Rest- und Taufeuchte rasch auf und gibt sie erst nach und nach wieder an die Umgebungsluft ab. Das Bindemittel ist hoch alkalisch, so dass sich unerwünschte Mikroorganismen nicht ansiedeln können. Zusätzlich erhöht der in der MineralAktiv Farbe enthaltene Infrarot-Absorber schon bei geringer Sonneneinstrahlung die Oberflächentemperatur der Fassade und minimiert so den Tauwasseranfall. Durch dieses „intelligente“ Zusammenspiel von Wirkmechanismen bleibt die Fassadenoberfläche deutlich länger trocken und damit sauberer als herkömmlich beschichtete Fassaden.

 

Bautafel

Objekt:                     M55, Mergenthaler Allee 55, 65760 Eschborn

Bauherr:                   ImmoMa Gesellschaft für ImmobilienMarketing mbH, Berlin

Architekt:                  Hans-Georg Moog, Ingenieurbüro moog, Diez

Fachunternehmer:   ik.trockenbau, Frankfurt, Fritz Wiedemann & Sohn GmbH, Wiesbaden

Fassadendesign:      Christian Awe, Berlin

Knauf Systeme:       Knauf Außenwand WM111C.de, Knauf WARM-WAND Plus, Knauf Perfex, Knauf MineralAktiv Scheibenputz Dry, Knauf MineralAktiv Farbe

Knauf Beratung:         Jörg Süllwald, Marktmanagement Trockenbau (Marktmanager AQUAPANEL®), Jochen Fehler, Verkaufsleitung Großkunden (WDVS/Wohnungsbau)

Verfügbare Daten

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Bürogebäude "M55", Eschborn

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