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Holzbautag "Chance Holzbau" 23.02.2016

Holzbautag
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Neue Qualitäten für den Holzbau

Mit Holz lässt sich schnell und auf höchstem Qualitätsniveau bauen. Das ist das Fazit des Holzbautages „Chance Holzbau“, zu dem die BayWa, das bayerische Zimmererhandwerk und die Unternehmensgruppe Knauf Mitte Februar in die „City of Wood“ nach Bad Aibling geladen hatten. Über hundert Zimmerer, Holzbauer und Architekten nutzten das vielfältige Vortragsprogramm inklusive Führung durch Gelände und Hochhäuser. Im Mittelpunkt stand mehrfach der H8 – mit acht Geschossen das höchste Holzhaus in Deutschland.

Der Holzbau hat Zukunft. Das beweist die hohe Auslastung der Betriebe des bayerischen Zimmererhandwerks – nicht zuletzt deshalb, weil immer mehr Architekten in und mit Holz planen. So besteht nicht nur in Ballungsgebieten aktuell großer Bedarf an zusätzlichem Wohnraum. Damit es hier nicht zu Engpässen kommt, hat der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks eine Datenbank entwickelt. Wie Hauptgeschäftsführer Alexander Habla berichtete, verfügt der Verband damit stets über einen aktuellen Überblick über die Kapazitäten seiner Betriebe in den Regionen.

In die Praxis wegweisender Holzbauprojekte stieg Architekt BDA Ludwig Karl ein. Karl + Probst Architekten (München) bauen zurzeit in Erlangen eine Wohnanlage für Studierende mit sechs Häusern. Das Projekt steht beispielhaft für hybrides Bauen. Das Tragwerk aus Stahlbeton der fünfgeschossigen Bauten wird sofort mit Massivholz-Tafeln bekleidet. Parallel zur Herstellung der Fassade läuft bereits der Ausbau. Die enge Taktung der Gewerke sorgt hierbei für Baufortschritte, die Maßstäbe für die Zukunft setzen könnten.

Bereits fertiggestellt ist ein Viergeschossiger-Holzbau, entworfen durch Michael Ziller für die GBW-Gruppe im Innenhof einer Wohnanlage im Münchner Norden. Gegenüber Massivbauten ließ sich die Bauzeit von zwölf auf neun Monate verkürzen. Der Architekt sieht weiteres Potenzial, die Zeiten zu straffen.

Spannend die Ausführungen von Josef Huber (Huber & Sohn, Bachmehring), der eine Reihe der Bauten in der „City of Wood“ realisierte. Seine Bildfolge machte deutlich: jede Woche entsteht ein Geschoss. Das Unternehmen hat inzwischen seine Leistungsfähigkeit vervielfacht und baut weit über die Region hinaus.

Dipl.-Ing. Thomas Thode, Verkaufsleiter Holzbau bei der Knauf Gips KG, zeigte auf, wie sich Wohnungstrennwände, eine Schwachstelle des Holzbaus, schalltechnisch aufrüsten lassen. Die guten Schallschutzwerte von 69 dB sind durch Schallmessungen bestätigt. Für die Zukunft wichtig ist auch die Erkenntnis, dass sich die für die Sicherstellung des Brandschutzes notwendige Kapseltechnik kostengünstig mit Gipsplatten ausführen lässt.

Der Nachmittag startete mit Lösungsansätzen für wirtschaftliche und zukunftsfähige Energiekonzepte im Holzbau, vorgetragen von Dipl.-Ing. Steffen Mechter, Leiter der strategischen Geschäftsentwicklung der BayWa AG.

Praxislösungen präsentierten die Vorträge von Josef Füssinger, Produktmanager Innenausbau, und Stefan Radtke, Key Account Manager Einblasdämmung, beide Knauf Insulation. So lassen sich per rationeller Einblastechnologie Hohlräume zu leistungsfähigen Dämmschichten ausbilden. Für Fassaden dagegen benötigt man stabile Holzwolle-Leichtbauplatten, die robuste Putzträger bilden für dauerhafte Putze und damit sichere Fassaden. Die Möglichkeiten feiner bis grobkörniger Putzlösungen, die dauerhaft Jahrzehnte überstehen, präsentierte Bernd Liczewski von der Knauf Akademie.

Zum Abschluss rechnete die Energiemanagement-Expertin Dipl.-Ing. Elke Dehlinger (BayWa AG) vor, welche Technik sich in welcher Zeit amortisiert und wo es besser ist, noch zu warten.

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