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Preispolitik mit Augenmass 10.10.2018

Preispolitik mit Augenmaß

Knauf informiert über die aktuelle Kostenentwicklung in der Baustoffindustrie

Knauf hat moderate Preisanpassungen schon in diesem Jahr umgesetzt und weitere für 2019 angekündigt. Vertriebspartner und Kunden können sich somit frühzeitig auf die Veränderungen einstellen. Im Rahmen seiner Preispolitik mit Augenmaß schafft Knauf Transparenz zu den Gründen für die erforderlichen Anpassungen.

Wie die gesamte Baustoffindustrie spürt Knauf den seit Jahren zunehmenden Kostendruck, der sich im Lauf des Jahres noch einmal verschärft hat. Verteuerungen werden von Lieferanten von Ausgangsmaterialien weitergegeben. Die Einflussmöglichkeiten der Hersteller sind äußerst gering.

Als Kostenverursacher kommen politische Phänomene hinzu. Die mit dem Energiekonzept der Bundesregierung in 2010 eingeleitete Energiewende und der damit verbundene Ausstieg aus der „Kohleverstromung“ führt zunehmend zu einer zumindest lokalen Verknappung von REA-Gips, verbunden mit zum Teil erheblichen Preissteigerungen für diesen sehr wichtigen Rohstoff. Zugleich steigt die Nachfrage nach bautechnisch und baubiologisch vorteilhaften Gipsprodukten, so dass die zurückgehenden REA-Gipsmengen durch Naturgips kompensiert werden müssen. Dies führt bereits jetzt zu einem weiteren Kostenanstieg, insbesondere bedingt durch längere Transportwege und die damit verbundenen erhöhten Logistikkosten.

So wichtig und richtig beispielsweise die europäische Integration ist, sie beschert der Branche in Form immer neuer Vorgaben und Regulierungen aus Brüssel auch hohe Kosten. Die Umsetzung der Bauproduktenverordnung beispielsweise verursacht enormen personellen und finanziellen Aufwand. Diese Kosten sind im Wesentlichen von den Herstellern zu tragen, das Ausmaß dringt oft gar nicht bis in die restliche Wertschöpfungskette vor. National sind es Themen wie die Energieeinsparverordnung, das angekündigte Gebäudeenergiegesetz und zahlreiche Normenanpassungen an europäisches Recht, die viele Kapazitäten und Etats binden.

Auf diese Entwicklungen hat Knauf keinerlei Einfluss, muss sie aber hinnehmen und die Konsequenzen tragen.

Kostentreiber sind Logistik, Energie, Rohstoffe und Löhne

Gleiches gilt für die deutlichen Kostensteigerungen in den Bereichen Logistik, Energie, Rohstoffe und bei den Löhnen. Diese haben inzwischen ein Ausmaß angenommen, das sich ohne entsprechende Anpassungen nicht mehr ausgleichen lässt. Kostentreiber sind vor allem folgende Positionen:

• die Ausweitung der LKW Maut auf Bundesstraßen verteuert die Transportleistungen der Knauf Flotte und der Speditionen erheblich;

• Arbeitskosten, Lohn- bzw. Lohnstückkosten sind deutlich gestiegen;

• der Fachkräftemangel kostet, weil mit großen Investitionen dringend benötigtes Personal gesucht und aus- bzw. fortgebildet werden muss;

• hohe Strompreise auch für Großabnehmer, unter anderem verursacht durch die nicht marktgerechte Bevorzugung erneuerbarer Energien;

• hohe Besteuerung von Strom – die Abgaben für Industriestrom haben sich innerhalb von nur vier Jahren in Deutschland nahezu verdreifacht;

• der Ölpreis liegt auf einem Niveau wie seit Jahren nicht mehr, die weitere Entwicklung ist aufgrund der politischen Lage nicht vorhersehbar;

• die Verteuerung der Rohstoffe, zum Beispiel Warmbandstahl, Kraftsackpapier, Füll- und Zuschlagstoffe.

Premium-Qualität bleibt oberstes Gebot

Bei Knauf arbeiten zahlreiche Spezialisten in allen Bereichen daran, die Auswirkungen dieser aufgezeigten Trends für die Marktpartner so gering wie möglich zu halten. Das heißt zum Beispiel, die Einkaufsstrategien in den unterschiedlichen Marktfeldern ständig zu optimieren und flexibel zu gestalten. Christoph Dorn, Geschäftsführer der Knauf Gruppe Zentraleuropa und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Knauf Gips KG, macht dabei keine Kompromisse: „Wir machen keinerlei Abstriche bei den hohen Qualitäts-standards, die unsere Kunden von Knauf gewohnt sind. Nur Qualitätsrohstoffe bieten eine sichere Grundlage für Qualitätsprodukte. Auch bei Logistik und Service setzen wir alles daran, den Anforderungen unserer Kunden voll gerecht zu werden. Wir arbeiten intensiv daran, das Knauf Leistungsprofil in allen Facetten weiter zu verbessern. Dazu liefert unsere Preispolitik mit Augenmaß die richtigen Voraussetzungen. Von den Ergebnissen können unsere Marktpartner auch künftig profitieren.“

Weitere Hintergründe zur aktuellen Kostensituation und viele Details zu den Ursachen der Preisentwicklung mit all ihren Konsequenzen hat Knauf in einer Broschüre zusammengefasst. Sie kann abgerufen werden unter: www.knauf.de/pressearchiv.

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