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Sicher im Detail 13.03.2019

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Praxistag Holzbau von Knauf und Pavatex by Soprema

Von Bauwerksabdichtung über Anschlüsse von Sockel und Fenster bis hin zum Brandschutz: Der von Knauf und Pavatex by Soprema gemeinsam ausgerichtete Holzbautag am 28. Februar in Iphofen bot den Teilnehmern jede Menge Hilfestellungen und Lösungen für die Praxis.

Ökologisches Bauen liegt im Trend und bedient mehr als nur eine Nische. Moderne Putzsysteme und der traditionelle Baustoff Holz gehen hier zum Beispiel in dem Wärmedämm-Verbundsystem Knauf WARM-WAND Natur D eine Symbiose ein, die den Bedürfnissen von immer mehr Bauherren entspricht, die auf Nachhaltigkeit setzen. Das unterstrich der gemeinsam von Knauf und Pavatex by Soprema ausgerichtete Praxistag Holzbau am 28. Februar in Iphofen. Rund 70 Architekten und Fachunternehmer der Gewerke Zimmerei und Stuckateur aus Bayern und Baden-Württemberg holten sich hier Informationen über neue Systeme sowie sichere Detaillösungen. Vor allem aber dient der Holzbautag dem Gewerke übergreifenden Dialog. „Das sprichwörtliche Gewerkeloch beim Fensteranschluss wird allgemein als technisches Problem angesehen. Oft steht ein solches ,Loch‘ aber einfach nur für den Mangel an Kommunikation“, schärfte Stephan Wisser, Knauf Marktmanager Putz- und Fassadensysteme, das Bewusstsein der Teilnehmer.

Beim Thema Sockel und Sockelabdichtung wünschte sich Rüdiger Trinkl, Regionaler Marktmanager bei Knauf, insbesondere eine bessere Absprache mit dem Garten- und Landschaftsbau. Mit Knauf Sockel-SM Pro stellte er einen Spezialisten für den Sockelbereich vor. Er ist zugleich Klebe- und Armiermörtel, kann als Oberputz gefilzt werden und dient bei einer Mindestauftragsdicke von 7 mm sogar als Abdichtung. Mit der zweiten Dichtebene hat Knauf eine sichere Lösung in den Markt eigenführt, die das Eindringen von Feuchtigkeit im Bereich der Fensterbank effektiv verhindert.

Als nachhaltige Lösungen für Wärmedämm-Verbundsysteme stellte Reto Sax, Pavatex-Regionalverkaufsleiter Nordbayern, die Holzfaserdämmplatten ISOLAIR, PAVAWALL GF und PAVAWALL Bloc vor. Diese verfügen über eine eigene WDVS-Zulassung von Pavatex für die Massivholz- und Holzrahmenkonstruktion. Um Feuchte von Holzbauteilen und Holzfaserdämmung fernzuhalten, hat Pavatex mit PAVAFLASH ein leistungsfähiges und zugleich diffusionsfähiges Abdichtungsharz entwickelt. Insbesondere kritische Details und Anschlüsse können mit dem lösemittelfreien Produkt hinterlaufsicher abgedichtet werden.

Beim Thema Abdichtung lenkte Mathias Funk, Leiter der Architektenarbeit bei Soprema, die Aufmerksamkeit auf Flachdächer, die auch im Holzbau zunehmend anzutreffen sind. Er thematisierte insbesondere regelkonforme Flachdachkonstruktionen auf Holzuntergründen und empfahl den Fachhandwerkern, vor Beginn der Arbeiten genau zu prüfen, welche Regel im Bauvertrag oder Leistungsverzeichnis zugrunde gelegt sei. Denn die Flachdachrichtlinie und die DIN 18531 beschreiben zum Teil unterschiedliche Regelungen.

Brandschutz im Holzbau: Auf den Nachweis kommt es an

Wie Holzbauten aus brandschutztechnischer Sicht vom Ablauf her fachgerecht erstellt werden, zeigte der Brandschutzingenieur und Sachverständige Josef Mayr auf sehr pointierte Weise und anhand des von ihm verfassten kompakten Leitfadens „Brandschutz in der Tasche“ auf. Im Zeitalter der Vollkasko-Gesellschaft – so sein Credo – würden die Anforderungen immer komplexer und man benötige für alles Leistungserklärungen, Prüfzeugnisse oder Zulassungen. Er riet den Zimmerern und Stuckateuren davon ab, ohne Brandschutzplan und entsprechende Nachweise brandschutzrelevante Konstruktionen auszuführen. Hier sei der Architekt beziehungsweise Fachplaner in der Bringschuld. Andernfalls gehe man selbst in die Verantwortung.

Mit dem Putz-Farbe-System Knauf MineralAktiv sowie Sandstein-Design stellte Bernd Nebenführ, Regionaler Marktmanager Putz- und Fassadensysteme bei Knauf, zum Abschluss zwei Lösungen für die ansprechende und nachhaltige Gestaltung von Fassaden vor. MineralAktiv bietet auch ohne biozide Filmkonservierer gleich einen dreifachen Schutz vor Algen und Pilzen. So sichert das innovative Bindemittel die dauerhaft hohe Alkalität, das integrierte Aqua-Reverse Feuchtemanagement leitet Regentropfen schnell ab und lässt Tau kontrolliert aufnehmen und wieder abgeben. Und schließlich erhöht ein IR-Absorber morgens und abends die Oberflächentemperatur. Knauf Sandstein-Design steht in Kombination zum Beispiel mit WARM-WAND Natur D für das optimale Zusammenspiel aus effektiver Wärmedämmung und stilvollem Äußeren. Hierbei werden natürlich abgelagerte Sedimentstrukturen in 2 – 3 mm dicken Platten flächig oder zur Akzentuierung auf die Fassade aufgebracht. Selbst Rundungen und Eckbereiche lassen sich mit dem leichten, sehr flexiblen und zugleich extrem robusten Plattenwerkstoff mühelos realisieren.

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