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Tragende Ideen für den Trockenbau Rottleberode, 25.10.2017

Tragende Ideen für den Trockenbau
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Knauf Cocoon Werkstatt-Tag Stahlleichtbau

Mit dem Stahl-Leichtbau-System Cocoon Transformer rückt der Trockenbau in eine neue Dimension vor. Beim Knauf Cocoon Werkstatt-Tag Stahlleichtbau am 13. Oktober in Rottleberode erfuhren Fachunternehmer, wie sie mit tragenden Konstruktionen ihr Leistungsangebot erweitern können.

Leicht, tragfähig und variabel in der Nutzungsmöglichkeit – das sind die Vorzüge der Ständerbauweise aus leichten Stahlprofilen. Mit der für Deutschland noch neuen Bauweise werden Wände, Decken und Böden mit hohen statischen Anforderungen realisiert. Sogar komplette Gebäude können mit Stahl-Leichtprofilen errichtet werden. Um über das Potenzial zu informieren, das die in anderen Ländern bereits verbreitete und bewährte Bauweise für die Trockenbau-Branche bietet, hatten Knauf und Cocoon am 13. Oktober eine Gruppe von innovationsfreudigen Fachunternehmern zu einem Werkstatt-Tag Stahlleichtbau in das Knauf Werk in Rottleberode (Südharz) eingeladen.

Die Basis der von Cocoon entwickelten Transformer Stahl-Leichtbauweise bilden verzinkte C- und U-Stahl-Leichtbauprofile. Bis auf die Materialstärke von 1,5 beziehungsweise 2,0 mm unterscheiden sich diese nicht wesentlich von herkömmlichen Trockenbauprofilen. Die daraus entstehenden Konstruktionen zeichnen sich jedoch neben ihrer Leichtigkeit durch eine sehr hohe Tragfähigkeit aus. Zudem bietet die Bauweise eine sehr große Variabilität. Die Trockenbau-Fachunternehmer stellten verblüfft fest, was sich daraus realisieren lässt: freitragende Decken mit großen Spannweiten, komplette mehrgeschossige Raumsysteme, überhohe Wände bis hin zu Aufstockungen oder Außenwandelementen. „Die höchste Wand, die wir bisher realisieren konnten, war 18 Meter hoch“, nannte Cocoon-Geschäftsführer Werner Nepple ein konkretes Beispiel. Ein überaus renommiertes Referenzprojekt ist der Südpark Basel der Architekten Herzog & de Meuron. Die markante Fassade dieses Wohn- und Geschäftshauses besteht komplett aus vorgefertigten Außenwandelementen.

Rüdiger Knorr, Vertriebsingenieur Stahlleichtbau bei Knauf, nahm den Fachunternehmern mit seinen Ausführungen zu Grundlagen, Anwendungen und Details die Scheu vor der Bauweise. Mit rund zehn C- und U-Profilen mit verschiedenen Materialdicken, Steghöhen und der Stahlgüte mit Streckgrenze von 320 N/mm², dazu passende Verbindungsmittel und Anschlusswinkel sei die Basis der Konstruktion überschaubar. Die Beplankung erfolgt mit den gewohnten Knauf Gipsbauplatten. „Da ist nichts dabei, was Sie aus Ihrer Praxis nicht schon kennen“, erläuterte Knorr. Davon konnten sich die Teilnehmer im Praxisteil des Werkstatt-Tages selbst überzeugen.

Anders als beim weitgehend durchnormierten Standardtrockenbau sind im Stahlleichtbau eher individuelle Anforderungen zu erfüllen. Doch auch hier stehen baurechtlich anerkannte Berechnungsgrundlagen zur Verfügung. Mit Bemessungen, technischem Support, einer Musterkalkulation und Zeitwerten steht Knauf den Planern genauso wie den Fachunternehmern zur Seite. „Der Architekt erhält von uns eine objektbezogene Werkplanung“, erklärte Martin Koch, Category Manager Stahlleichtbau. „Sie haben damit die Chance, Ihrem Kunden eine Komplettlösung aus einer Hand anbieten zu können, ohne dass Sie weitere Gewerke einbinden müssen.“

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