Knauf Knauf
zurück

Pressemitteilungen

Wissenstransfer unter Holzbauprofis 05.12.2018

Wissenstransfer unter Holzbauprofis
  • Wissenstransfer unter Holzbauprofis
  • Wissenstransfer unter Holzbauprofis
  • Wissenstransfer unter Holzbauprofis
  • Wissenstransfer unter Holzbauprofis
  • Wissenstransfer unter Holzbauprofis

Gemeinsamer Holzbautag von BayWa Baustoffe und Knauf

Am 15. November trafen sich rund 60 Holzhausbauer, Zimmerer und Architekten zum Holzbautag in der BayWa Zentrale in München. Die gemeinsam von der BayWa AG Baustoffe, dem Landesinnungsverband des bayerischen Zimmerhandwerks und der Knauf Unternehmensgruppe ausgerichtete Veranstaltung informierte über Themen, die den Holzbau aktuell und in Zukunft bewegen, wie etwa der mehrgeschossige Holzbau, Schallschutz im Holzbau oder ökologisches Bauen.

Der Holzbau in Deutschland besitzt ein hohes Wachstumspotential, wie Thomas Thode, Verkaufsleiter Holzbau bei der Knauf Gips KG, einleitend beschrieb. Mit steigenden Marktanteilen im Ein- und Zweifamilienhausbau sowie steigenden Baufertigstellungszahlen im Mehrfamilienhausbau zeigt der Holzbau einen eindeutig positiven Trend. Es erweist sich als ideale Konstruktionsweise für den zunehmenden Vorfertigungs- und Automatisierungsgrad sowie Digitalisierung am Bau. Er ist maschinell, präzise, leicht und nachhaltig und somit für die Anforderungen moderner Bauaufgaben bestens geeignet. Bauphysikalische Herausforderungen im Holzbau wie Brandschutz, Statik und Schallschutz lassen sich mit leistungsfähigen Knauf Konstruktionslösungen sicher erfüllen. So bietet etwa die speziell für den Holzbau entwickelte Gipsplatte Diamant X ein Produkt, das auch zur Aussteifung gemäß DIN EN 1995-1-1 NA einsetzbar ist und zusätzlich hohe Anforderungen an Brand- und Schallschutz erfüllt. Mit Blick auf die immer häufiger zur Anwendung kommenden Hybridbauweisen riet Thomas Thode verstärkt zu interdisziplinärem Denken und verwies auf die vielfältige Unterstützung, die Knauf den Holzbauprofis anbietet.

Dem Thema Dämmung und Fassadenlösungen im mehrgeschossigen Holzbau vor dem Hintergrund eines wirksamen Schall- und Brandschutzes widmete sich Josef Füssinger, Holzbauexperte bei Knauf Insulation. Mit den beiden Holzwolle-Leichtbauplatten Heraklith A2-BM und Tektalan A2-FP/HB stellte er zwei Systeme vor, die sich durch sehr gute Brand-, Schall- und Wärmeschutzeigenschaften auszeichnen. Er beschrieb die spezifischen Verlegedetails und die technischen Kennwerte. Als neueste Innovation kündigte er die Systemvariante Tektalan A2-FP/HB auf Holzständer mit fliegendem Stoß und Nut- und Feder-Technologie an.

Wie sich Algen- und Pilzbefall auf Putzoberflächen effektiv und vor allem biozidfrei vermeiden lässt, erklärte Rüdiger Trinkl, Regionaler Marktmanager Putz- und Fassadensysteme bei Knauf. Ein Thema, das gerade in einer umweltbewussten Bauweise wie dem Holzbau eine große Rolle spielt. Dank seinem neuartigen, kontrollierten Feuchtemanagement, dem besonderen Hybrid-Bindemittel und seiner aktiven Oberfläche mit Infrarot-Absorber, schafft das aus Putz und Farbe bestehende Fassadensystem Knauf MineralAktiv besonders trockene und algenfeindliche Oberflächen. Mit dem Warm-Wand Fensterabdichtungssystem von Knauf stellte Rüdiger Trinkl eine sichere Lösung für die Ausführung einer zweiten Fensterdichtebene im Holzbau vor. Das durch das IFT geprüfte System überzeugt durch eine einfache und wirtschaftliche Ausführung auch in dem kritischen Gewerkeloch der Fensterbank.

Über die Hintergründe und Auswirkungen der im Mai in Kraft getretenen neuen Datenschutz-Grundverordnung informierte Andreas Alber, Digital Business Manager der BayWa. Was müssen Fachunternehmer und Holzbaubetriebe im speziellen beachten, was ändert sich, wo besteht Handlungsbedarf und wo finden Unternehmer Unterstützung? Mit Antworten auf diese Fragen konnte er den Teilnehmern konkrete Hilfestellung geben.

Bauphysiker Adrian Blödt, von der Blödt Holzkomplettbau GmbH aus Kohlberg stellte die Frage, ob die reine Beurteilung nach den bauordnungsrechtlichen Schallschutzstandards L´n,w oder R´w im Holzbau ausreichend und in der Praxis sinnvoll sind. Sein Fazit: Häufig ist festzustellen, dass Nutzer trotz Einhaltung der Werte oder sogar erhöhter Standards unzufrieden sind. Die subjektive Wahrnehmung der Trittschalldämmung zeigt dabei oft Abweichungen von den vorliegenden Einzahlwerten. Ein Grund dafür ist der in der Bauakustik relevante Frequenzbereich zwischen 100Hz und 3150Hz. Für eine praxistaugliche Bewertung sollte der Frequenzbereich zwischen 50 und 2500 Hertz herangezogen werden. Er erklärte, welche Einflussgrößen bei der Trittschallübertragung von Holzbalkendecken eine Rolle spielen und wie sich Trittschall wirkungsvoll minimieren lässt. Neben Hohlraumdämmung und Mineralfasertrittschalldämmung, kommt es vor allem auf die richtige Massenverteilung des Masse-Feder-Masse Systems an. Einen besonders positiven Effekt hat die Entkoppelung mittels abgehängter schwerer Unterdecke. Mit den passenden Abhänge-Systemen, etwa dem innovativen Knauf VF Abhänger mit Elastomereinlage, lässt sich der Schallschutz so deutlich verbessern und die entkoppelte Unterdecke bereits schon im Werk anbringen.

Alexander Habla, Hauptgeschäftsführer des Landesinnungsverbands des Bayerischen Zimmerhandwerks, gab Einblicke in die Arbeit des Verbandes und wies auf die Vorteile hin, die eine Mitgliedschaft den Fachunternehmen bietet. Georg Polz, Referent Strategische Geschäftsentwicklung/ Technischer Vertriebsservice bei der BayWa, referierte zum Thema Wohngesundheit und Emissionen aus Baustoffen. Neben den Begriffsdefinitionen gab er Erfahrungsberichte aus der Praxis und stellte das neue Siegel „BayWa Baugesund“ für geprüfte Baustoffe vor. Marketingexperte Bernd Frey gab den Unternehmern wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Marketingstrategie im Bereich Mund-Propaganda.

Verfügbare Daten

JPG 2,0 MB
JPG 2,0 MB
JPG 3,0 MB
DOC 252 KB
JPG 5,0 MB
JPG 1,0 MB
ZIP 18,0 MB
JPG 3,0 MB

Die Verwendung von Knauf Pressefotos und Bilddaten darf nur zu Pressezwecken im Rahmen einer Berichterstattung von Knauf erfolgen. Die Weitergabe von Fotos an Dritte ist nicht gestattet.

Ihr Ansprechpartner

Presse Abteilung
Telefon: +49 (9323) 31-0
Fax: +49 (9323) 31-1092
presse@knauf.de